Informe anual 2015 - page 30

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Informe
Jahrbuch
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La demanda continúa siendo un gran riesgo
Preguntado por los riesgos que afrontan las empresas alemanas en
España, las preocupaciones giran en torno a un posible retroceso de la
demanda y a las condiciones político-económicas en el país. Según el
58 por ciento de las empresas encuestadas, el consumo privado con-
tinúa avanzando con pasos vacilantes. En vista del rápido deterioro de
la economía española hace unos años, tampoco resulta sorprendente.
En cuanto a las condiciones políticas, el 46 por ciento de las empresas
se muestra preocupado: sin duda, aún no se ha recuperado la
confianza en la política. En el otro lado de la balanza, la finan-
ciación (13 por ciento) y los precios de la energía y las materias
primas (16 por ciento) no suponen un problema especialmen-
te serio. Una de cuatro empresas nombra la seguridad jurídica
como riesgo. En todo caso, las muy optimistas perspectivas de
los resultados demuestran que España ha vuelto a la senda de la
fortaleza económica. Si los demás pesos pesados de la zona euro
Sparpolitik aber immer deutlicher sichtbar. Die Mitgliedsunternehmen der AHK Spanien zeigen sich im Rahmen der Befragung „AHK World
Business Outlook“ besonders optimistisch: 40 Prozent rechnen mit einer besseren Konjunktur in den kommenden zwölf Monaten. Bei den
eigenen geschäftlichen Aussichten sind sogar 54 Prozent optimistisch; ihnen steht nur ein Prozent der Unternehmen gegenüber, die mit
einem Rückgang rechnen. 44 Prozent möchten mehr Beschäftigte einstellen und 35 Prozent wollen zusätzlich investieren.
Nachfrage bleibt hohes Risiko
Bei der Frage nach den Risiken, denen sich die deutschen Unternehmen in Spanien ausgesetzt sehen, gibt es zwei Schwerpunkte: Die Sorge
nach einem Nachfragerückgang treibt 58 Prozent der Befragten um. Der private Konsum steht nach Ansicht der Betriebe noch auf recht
wackligen Füßen. Angesichts des rapiden Absturzes der spanischen Wirtschaft vor wenigen Jahren, ist das auch nicht verwunderlich. Die
wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen vor Ort sind für 46 Prozent der Unternehmen problematisch: Das Vertrauen in die Politik ist
noch nicht wieder hergestellt. Hingegen stellen der Zugang zu Kapital (13 Prozent) sowie die Energie- und Rohstoffpreise (16 Prozent)
keine ernst zu nehmenden Probleme dar. Die Rechtssicherheit wird von jedem vierten Unternehmen als ein Risiko genannt. Die unter dem
Strich sehr optimistischen Angaben der Unternehmen zeigen, dass sich Spanien wieder auf dem Weg zurück zu alter wirtschaftlicher Stärke
befindet. Würden auch die anderen wirtschaftlichen Schwergewichte der Eurozone – insbesondere Frankreich und Italien – dem spanischen
Beispiel folgen, könnte sich die Eurozone nach langer Zeit wieder zu einem Wachstumstreiber entwickeln.
Bodenbildung in Russland
Die Flaute bei der deutschen Wirtschaft in Russland ist noch nicht überwunden. Das zeigen die Einschätzungen der AHK-Unternehmen
hinsichtlich ihrer Personal- und Investitionspläne: Mehr als jeder fünfte Betrieb sieht sich gezwungen, Beschäftigung abzubauen, nur wenige
Firmen sehen aktuell Chancen, ihre Belegschaft aufzustocken. Bei den Investitionen sind die Unternehmen noch zögerlicher: Der Saldo
zwischen steigenden und rückläufigen Investitionsbudgets liegt bei minus 23 Prozentpunkten – der geringste Wert unter allen Standorten.
¿Cómo se desarrollará la situación económica de su empresa en España en los próximos doce meses?
Welche geschäftliche Entwicklung erwarten Sie für Ihr Unternehmen in Spanien in den kommenden zwölf Monaten?
mejorará
besser
no cambiará
gleich bleibend
empeorará
schlechter
63%
35%
2%
Fuente: Encuesta “AHK World Business Outlook”, abril 2015 /
Quelle: Umfrage “AHK World Business Outlook”, April 2015
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