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Mit der Eröffnung des neuen Firmensitzes von ZEISS Iberia
in Tres Cantos (Madrid) im Mai des Vorjahres wurden alle
Geschäftsfelder Ihres Unternehmens samt Zentrallager und
technischem Kundendienst von mehreren Standorten an
einem einzigen zusammengeführt. Was waren die Beweg-
gründe für diese organisatorische und operative Integration
und wie fällt die Bilanz dieser Umstrukturierung aus?
Die Eröffnung unseres neuen Firmensitzes kann als Abschluss
des strategischen Integrationsprozesses gesehen werden, nicht
nur hinsichtlich des Standortes, sondern auch auf organisatori-
schem Niveau und als Teil des Wachstumsplans unseres Unter-
nehmens für Spanien und Portugal. Durch das Zusammenlegen
der Geschäftsfelder profitiert ZEISS von wichtigen Synergien, die
uns helfen, die Qualität unserer Dienstleistungen und damit un-
sere Kapazität, auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen,
zu verbessern.
Ichkannbestätigen, dass dieseunternehmerischeUmstrukturierung
uns gestärkt hat. Sohabenwir Abläufe vereinheitlicht, sindeffizienter
geworden und projizieren eine einheitliche Markenidentität nach
außen. Fortan teilenwir unserWissen bereichsübergreifend und es
ist für uns einfacher geworden, Geschäftsmöglichkeiten ausfindig
zu machen und diese zu maximieren.
ZEISS Iberia trägt wie viele deutsche Tochterunternehmen
in Spanien dieVerantwortung für Drittmärkte.Wie stellt sich
für Sie die Entwicklung in Portugal dar?
Portugal ist ein Landmit großemPotenzial, in demwir Chancen se-
hen. In der Tat sindwir soebenmit unseremGeschäftsfeldMedizin-
technik in den portugiesischen Markt eingetreten, um dort unsere
Dienstleistungen und Produkte direkt ohne Zwischenhändler an-
zubieten. Dies umfasst nicht nur unsere breite Palette von Geräten
und Intraokularlinsen, sondern auch unseren technischen Dienst
undWartungsdienstleistungen.
Von nun an könnenwir nicht nur näher amKunden sein und agilere
bzw. wettbewerbsfähigere Dienstleistungen anbieten, sondern
vor allem flexibler agieren und maßgeschneiderte Lösungen an-
bieten. Unser Markteinstieg in Portugal ist der Beweis, dass wir
sehr daran interessiert sind, in diesem Land zu wachsen.
ZEISS setzte imGeschäftsjahr 2013/2014 rund zehn Prozent
des Umsatzes für Forschung und Entwicklung ein. Wie
schätzen Sie als Lieferant von High-Tech-Produkten die In-
vestitionen der spanischen Wirtschaft in F&E ein und wie
weit sind die hiesigen Unternehmen bei der Umsetzung
der viel diskutierten Industrie 4.0?
In Krisenzeiten sind Forschung und Entwicklung unerlässlich, da
Innovationen den Unternehmen erlauben, sich zu differenzieren
und wettbewerbsfähiger zu sein. Spanische Unternehmen haben
hierbei noch viel Arbeit vor sich. Es ist aber wahr, dass in den letz-
ten Jahren große Fortschritte gemacht wurden. In Forschung und
Entwicklung zu investieren ist für ZEISS als Technologie-Unter-
nehmen von entscheidender Bedeutung. Ein großer Teil unseres
Beitrages an der Wertschöpfung ist die Garantie, dass unsere Lö-
sungen technisch stets eine Spitzenposition imMarkt einnehmen.
Ihr Unternehmen zählt mehr als 160Mitarbeiter in Spanien
und Portugal.Welche sind die Grundpfeiler Ihrer Personal-
politik und wie stellen Sie die Motivation Ihres Teams si-
cher? Wie sind die Bedingungen für die Rekrutierung von
qualifizierten Mitarbeitern in Spanien?
ZEISS verfügt über einen Plan für den Bereich Personalwesen,
welcher auf das im Unternehmen vorhandene Talent setzt und
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economía
HISPANO-ALEMANA
Nº 5/2015 – 1/2016
Standort Spanien
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