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„plata“ für Silber gab dem Weg
seinen Namen. Im sechzehnten
und siebzehnten Jahrhundert
waren es vor allem Basken,
Gallizier, Asturianer und Extre-
meños, die sich über diese
Handelsstraße in Richtung der
andalusischen Häfen und von
dort per Schiff in die neue Welt
aufmachten.
Natur
- Die
Vía de la Plata
durch-
quert auf ihren 800 Kilometern sie-
ben Provinzen. Ihre 100.000 Quadrat-
kilometer Natur verfügen über drei
Biosphärengebiete und zwei National-
parks, Doñana in Sevilla und den Park
Monfragüe in Cáceres. Insgesamt bietet die
Route eine Vielfalt von Landschaften: Küsten-
gebiete, Flussläufe, Berge und Täler. Aus dem
Süden kommend, führt der Weg in Andalusien
durch die Vega del Guadalquivir und die nördliche
Sierra von Sevilla. Dort überquert der Weg die Sierra
Morena, um dort auf die für die Extremadura typischen
Wiesen und Steineichenwälder zu stoßen, die von den Flüs-
sen Guadiana und Tagus durchzogen werden. Nach dem Über-
queren der wunderschönen Sierra de Bejar verwandelt sich die sala-
mantinische
Dehesa
(Wiesen- und Weidenlandschaft) langsam in die cha-
rakteristische kastilische Ebene mit den Flüssen Esla und Duero. Diese Region
wird vomGetreideanbau dominiert und verfügt über eines der wichtigsten Feuchtgebiete
der iberischen Halbinsel, die Lagunen von Villafáfila. Das Ende des Wegs führt nördlich der Provinz
Leon vor der herrlichen Kulisse der kantabrischen Bergkette in die grüne Berglandschaft Asturiens
und endet dort schließlich am kantabrischen Meer.
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economía
HISPANO-ALEMANA
Nº 5/2015 – 1/2016
Panorama
Santa Cristina de Lena
(Lena – Asturias). Denkmal
aus dem IX. Jahrhundert.
Weltkulturerbe seit 1985.
Foto: Red de Cooperación de
Ciudades en la Ruta Vía de la Plata.
Pilger in Plasencia (Cáceres - Extremadura).
Autor: Ángeles Gabeiras - Red de Cooperación
de Ciudades en la Ruta Vía de la Plata.
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