zur Zeit der
Römer, verband die gepflasterte
Vía de la Plata
die
Städte Emerita Augusta (Merida) und Asturica Augusta
(Astorga). Später wurde sie im Süden nach Sevilla und im
Norden nach Gijón verlängert. Dies schuf für die Römer
eine Verbindung zum Meer und erleichterte den Verkehr
von Waren; die reichen Erträge aus der Region konnten
schneller nach Rom transportiert werden. Und auch für
die römischen Truppen ging es auf der
Vía de la Plata
schneller voran, der Kampf gegen die hier an-
sässigen Völker der Lusitanier, Vettonen, Iberer
und Asturier konnte effizienter geführt werden.
Während des Mittelalters erleichterte die Existenz des Silberwegs
zunächst dasVordringender Araber gegenNorden, kamder Recon-
quista jedoch ebenso zu Gute. Aus dieser Zeit stammt auch der
Name
Vía de la Plata
. Die phonetische Ähnlichkeit des arabischen
Wortes „al-balath“ für gepflasterterWeg mit dem spanischenWort
Wanderern und Radfahrern ist der Jakobsweg im
Norden Spaniens bereits seit vielen Jahren ein
Begriff. Weitaus unbekannter als
Wanderroute ist die westlich gelegene Vía
de la Plata, der Silberweg, der Spaniens
Süden mit dem kantabrischen Meer
verbindet. Ein Abzweig des Wegs führt
zum Grab des Apostels Jakob nach
Santiago de Compostela in Galicien.
Dennoch ist die Vía de la Plata kein
eigentlicher Pilgerweg. Spaniens
Silberweg ist eine alte Nord-Süd-
Verbindung, die auf die Römerzeit
zurückgeht. Auf seinemWeg durch die
Provinzen von Andalusien, Extremadura,
Kastilien-León und Asturien erlebt der
Reisende atemberaubende Natur und
faszinierende Kulturstätten. Und auch die
Gastronomie hat entlang dieser Route viel zu bieten.
Laura Barba/msa
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economía
HISPANO-ALEMANA
Nº 5/2015 – 1/2016
Panorama
Die Schätze an
Spaniens Silberweg
Die
íade laPlata
Bereits vor rund 2000 Jahren
•
Carmona
Bañosde
•
Montemayor
•
Bejar
•
Monesterio
•
LaBañeza
Mieres
•
Sevilla
Gijón
Plasencia
Zamora
León
Benavente