Im Geschäftsbericht 2014 des Beiersdorf Konzerns
wird die Filiale in Spanien wegen ihres guten Umsatz-
wachstums positiv erwähnt. Wie sieht die derzeitige
Entwicklung in Spanien aus?
Wir sind mit der Entwicklung in Spanien zufrieden. Im ersten
Halbjahr 2015 haben wir in Spanien ein gutes Umsatzwachstum
verzeichnet und konnten über alle Kategorien hinweg wichtige
Marktanteile hinzugewinnen.
Beiersdorf betreibt in Spanien zwei Produktionsstätten
in Madrid und Barcelona. Welche Vorteile bietet der
Standort Spanien?
Das europäische bzw. weltweite Produktionsnetzwerk von
Beiersdorf ist historisch gewachsen. Grundsätzlich gilt: Wir
produzieren in der Region für die Region, d.h. dass wir nahezu
100 % der in Europa verkauften Produkte in Europa herstellen.
Spanien ist für Beiersdorf bis heute ein wichtiger Markt. Viel-
leicht ist es interessant zu wissen, dass sich in unserem Archiv
Dokumente finden, die belegen, dass die ersten Bestellungen
per Postkarte aus Spanien schon im Jahr 1901 vorlagen. Die
erste spanische Preisliste für Beiersdorf-Produkte stammt von
1912. Anfangs wurden die Beiersdorf-Produkte in Spanien von
externen Fabrikanten hergestellt, seit den 1950er Jahren gibt
es eigene Produktionsstätten. Heute gibt es zwei Werke in
Standort Spanien
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economía
HISPANO-ALEMANA
Nº 4/2015
Der Beiersdorf Konzern hat mit seiner
Restrukturierung der letzten Jahre in
unabhängige Produktions- und
Vertriebsgesellschaften das internationale
Profil von seiner Niederlassung in Spanien
geschärft. Die Gruppe verfügt über zwei
Produktionsstandorte in Tres Cantos (Madrid)
und Argentona (Barcelona). Während das
Werk in Tres Cantos hauptsächlich Produkte
der Marke Nivea produziert, bündelt
Argentona die europaweite Herstellung von
Wundversorgungsprodukten.
Foto: Rezeption Beiersdorf / Madrid