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economía
HISPANO-ALEMANA
Nº 3/2014
conste que ha delegado las funciones de control y decisión sobre
la seguridad y salud en el trabajo en cuestión, con arreglo a los
tres requisitos que nuestros Tribunales coinciden de forma unánime
en exigir:
1. Correcta elección o
culpa in eligiendo
Exige que la delegación se realice en una persona con capacidad
suficiente para controlar la fuente de peligro. No es válida, la de-
legación de funciones en un empleado que no sea una persona
cualificada, ni con conocimientos suficientes para ocuparse de
forma tan decisiva de la prevención de riesgos laborales.
2. Deber de instrumentalización
Consistente en facilitar al delegado los medios necesarios para
controlar la fuente de peligro.
3. Medios de control efectivo o
culpa in vigilando
Exige implementar la medida de cautela específica, para verificar
que la delegación se desenvuelve dentro de las premisas en las
que se confirió.
El análisis de las sentencias dictadas sobre este delito, pone demanifiesto
que, en la mayoría de los casos, no se logra la exoneración de la respon-
sabilidad de los administradores y directivos, por cuanto no pudieron
acreditar estos el correcto cumplimiento de los tres requisitos anteriormente
señalados.
Manuel Jiménez
Rechtsanwalt und Chemiker
ZX Asesores
Sonntag & Partner
Die Gesetzesänderungen und der rascheWandel
unserer Gesellschaft fordern den Unternehmen
ab, vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen im Perso-
nal zu ergreifen. Heutzutage sind die reaktiven Maßnahmen,
die in der Vergangenheit getroffenwurden, nicht mehr ausrei-
chend. Die Tatsache, dass die Nichtexistenz solcher Präven-
tivmaßnahmen als ein Verbrechen betrachtet wird, verschärft
die Verantwortung des Arbeitsgebers. Dieser wird durch die
Aufgabenübertragung an Verantwortliche nicht von seiner
Pflicht befreit.
Aufgrund der Komplexität und Vielfalt an Situationen, die
in einem Unternehmen im Bereich der Arbeitsunfallverhü-
tung auftreten können, wird bei relevanten Vorfällen eine
professionelle Beratung benötigt.
Am 23.6.2014 hat die spanische Regierung eine Reihe von Gesetzesentwürfen vorgestellt,
die das spanische Steuersystem grundlegend reformieren sollen.
S T E U E R R E C H T
Die große Steuerreform 2014
Die spanische Regierung steuert mit einer Reihe von Gesetzes-
entwürfen eine umfassende Steuerreforman, die einen erheblichen
Beitrag zur Ankurbelung der Wirtschaft leisten soll. Ambitionierte
Ziele der Reform sind die Förderung des Wirtschaftswachstums
und ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung, außerdem die Er-
zielung einer höheren Beschäftigungsrate, die Konjunkturver-
besserung und die gerechtere Besteuerung und Entlastung der
Familien. Ein zu diesem Zweck vom spanischen Finanzministerium
gebildeter Expertenausschuss veröffentlichte imMärz 2014 unter
demNamen „Informe Lagarés“ einen Bericht von über 400 Seiten
mit 125 Vorschlägen für Änderungen und 270 Steuermaßnahmen,
die das BIP um 0,5 Prozent steigern sollen.
• Anteproyecto de Ley de Ley General Tributaria (Allgemeines
spanisches Steuergesetz)
• Anteproyecto de Ley de modificación IRPF e IRNR (Einkom-
mensteuer und Nichtansässige)
• Anteproyecto de Ley de modificación IVA, Régimen Económico
Fiscal de Canarias e Impuestos Especiales (Ust/Kanarische
Verbrauchssteuer/Sondersteuern)
• Anteproyecto de Ley del Impuesto sobre Sociedades (Kör-
perschaftssteuer)
• Anteproyecto de Ley sobre la Reforma Fiscal (Entwurf des
Gesetzes zur Steuerreform)
Die zur Umsetzung der Ziele wichtigsten Neuerungen insbe-
sondere im Bereich Einkommen- und Körperschaftssteuer
werden folgende sein: Die spanische Körperschaftssteuer
soll in zwei Schritten in 2015 von 30 auf 28 Prozent und in
2016 auf 25 Prozent gesenkt werden. Dafür wird es im Ge-
genzug Abstriche bei der Abzugsfähigkeit einer Reihe von
bisher als Ausgaben angesehener Operationen insbesondere
im Bereich der Finanzierung geben, wodurch die Bemes-
sungsgrundlage angehoben wird. Die Selbstfinanzierung der
Unternehmen soll stimuliert werden. Hybride Finanzierungs-
instrumente werden zukünftig buchhalterisch anders bewertet
als steuerlich und bestimmte Finanzierungen innerhalb einer
Gruppe werden wie Selbstfinanzierungen behandelt, womit
hierbei entstandene Kosten nicht mehr abzugsfähig sein
werden. Auch die Regelungen bezüglich der Verlustvorträge
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