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economía

HISPANO-ALEMANA

Nº 2/2017

Perspectivas económicas en Portugal:

se prevé un año más dinámico

La recuperación económica de Portugal perdió dinamismo en 2016, aunque recuperará el ritmo en 2017. En este sentido,

las exportaciones e inversiones en activos fijos desempeñarán un papel importante, mientras que el consumo se incremen-

tará de forma más contenida. En su primer año de la legislatura, el gobierno socialista ha logrado implantar un modelo de

ahorro alternativo, apoyado por una coalición parlamentaria de izquierdas. Los consumidores y empresarios se mostraban

más confiados con el cambio de año que en la misma época del año anterior.

Portugal - SWOT-Analyse

Strengths (Stärken)

MotivierteArbeitnehmer, gutes, zumTeil sehr gutes akademischesNiveau.

Hohe Produktivität inmodernen Betrieben bei niedrigen Lohnkosten.

Gute Straßeninfrastruktur.

Hohe Lebensqualität und Sicherheit.

Unkomplizierte Unternehmensgründung.

Opportunities (Chancen)

Leistungsfähige Zulieferer und Auftragsfertiger.

Kooperation bei F+E sowiemit technologischen Startups.

Wachsende Kfz-Produktion auf der iberischen Halbinsel macht Portugal

für Zulieferer interessant.

Hohes Potenzial bei erneuerbaren Energien, sobald ausreichende Inter-

konnektivität gegeben.

Große Zahl anmit EU-Mitteln geförderten Projekten zuUmwelttechnik, Effi-

zienz,Meereswirtschaft.

Weaknesses (Schwächen)

Verschuldungsgrad des öffentlichen und privaten Sektors.

StrukturelleWachstumsprobleme und im EU-Vergleich niedrigere gesamt-

wirtschaftliche Produktivität.

Periphere Lage.

Noch unbefriedigendes Schul- und berufliches Ausbildungswesen.

Niedrige F+E-Ausgaben.

Threats (Risiken)

LiquiditätdurchEZBhängtamInvestmentGradeeinereinzigenRatingagentur.

Hohe Abhängigkeit von der Zinsentwicklung.

Zunehmender Anteil notleidender Unternehmenskredite.

Strukturelle Arbeitslosigkeit.

Unsicherheiten über den politischen Kurs hinsichtlich nötiger Reformen.

+info

www.gtai.de/Portugal

Mehr zu Portugal finden Sie unter:

negativsten schlug der Einbruch der Exporte nach Angola zu

Buche, am positivsten die Ausfuhr nach Spanien. Es war

insgesamt ein schwaches Jahr, mit einer über weite Strecken

negativen nominalen Entwicklung sowohl der Ausfuhren, als auch

der Einfuhren, was sich erst gegen Jahresende besserte.

Deutschland ist der zweitwichtigste Handelspartner nach Spanien

und konnte gegenüber demVorjahreszeitraum seine Lieferungen

um 5,2 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro ausbauen. Die rückläufigen

Exporte nach Deutschland (-1,4 auf 5,5 Milliarden Euro)

verschlechterten Portugals Bilanz. In der Annahme, dass sich das

externe Umfeld allmählich verbessert, geht die Zentralbank davon

aus, dass die Auslandsnachfrage nach portugiesischen Waren

2017 und 2018 stärker zunehmen wird.

w

1)

Waren;

2)

Gesamtjahr, revidiert;

3)

Januar bis November;

4)

Veränderung Januar bis

November 2016 zum entsprechenden Vorjahreszeitraum

Quelle: Wirtschaftsministerium, Gabinete de Estratégia e Estudos GEE

Außenhandel Portugals

(in Millionen Euro; Veränderung imVergleich

zumVorjahr in Prozent)

1)

2015

2)

2016

3)

Veränderung

2016/15

4)

Importe (cif)

60.310 55.572

0,2

Exporte (fob)

49.826 46.209

0,0

Handelsbilanzsaldo (fob-cif)

-10.485 -9.363

0,8