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economía
HISPANO-ALEMANA
Nº 2/2016
architektonischen Charme der Jugendstil-
fassaden kann San Sebastian vor allem mit seiner naturgege-
benen Schönheit glänzen. Die Bucht
La Concha
– die Muschel –
macht ihrem Namen mit der gebogenen Form alle Ehre. Sie wird
von den Felsmassiven Monte Igueldo und Monte Urgull einge-
rahmt. Die weitläufige Strandpromenade des gleichnamigen
Stadtstrandes lädt zum Flanieren und Baden ein. An ihrem
Strand genießen sowohl Einheimische als auch Besucher wind-
geschützt die warmen Sonnenstrahlen und die besonders klare
Luft. Der Monte Igueldo beeindruckt ebenso von oben, mit sei-
nem atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und das Meer.
San Sebatian hat neben diesem noch zwei weitere, besonders
sehenswerte Strände zu bieten:
La Zurilla
, dessen Wellen be-
sonders zum Surfen geeignet sind und damit die Qualität San
Sebastians als Surfdestination Europas unter Beweis stellt.
Die Bedingungen dort sind so gut, dass man das ganze Jahr
über surfen kann. Kein Wunder also, dass Surfer fast ein Drittel
der Touristen San Sebastians ausmachen. Ebenso verwundert
es nicht, dass San Sebastian zusammen mit Biarritz als Ur-
sprungsort des Surfens in Europa gilt. Aber auch der Strand
Ondarreta
ist einen Spaziergang wert, dank des berühmten
Skulpturenensembles
von Eduardo Chillida und
Luis Peña Gantxegi Peine
del
Viento – Windkamm.
Pintxos und Txakoli –
Schlemmerparadies für Fein-
schmecker
Berühmt ist San Sebastian aber vor
allem für seine Pintxos – der baski-
schen, veredelten Variante der Tapas –
ein wahres Schlemmerparadies für Fein-
schmecker, aber auch für Verehrer der einfa-
chen Küche. In der Altstadt reiht sich eine Bar an
die andere. Mit Pilzen gefüllte Tintenfische, Wild-
schweinpresskopf mit Anchovis und Blauschimmelkäse,
Entenleber auf Artischockenherzen oder Brioche mit verschie-
denen Waldpilzen stellen nur eine kleine Auswahl der kreati-
ven Gerichte dar. Zusammen mit Txakoli, dem typisch fruchti-
gen Weißwein des Baskenlandes, und im Beisein einiger
Freunde lädt die Stadt so zu einem typisch baskischen „Txi-
kiteo“-Tag ein.
Man kann wohl zu Recht behaupten, dass San Sebastian – mit baskischem
Namen Donostia – eine der sehenswertesten Küstenstädte der iberischen
Halbinsel ist. Bekannt für ihre schönen Strände und Seebäder und für
ihre Strandpromenade, glänzt San Sebastian vor allem als Stadt der
Gastronomie und als weltbekannte Surfdestination. San Sebastian zählt
aktuell zu den Geheimtipps unter den europäischen Reisezielen. In ihrem
Kulturhauptstadtjahr 2016 bietet die Stadt Veranstaltungen um die
Leitmotive Frieden und Menschenrechte.
Annika Opitz
Panorama
Europäische
Hauptstadt der Kultur
und Gastronomie
anSebastian
Neben dem
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