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economía
HISPANO-ALEMANA
Nº 2/2016
Seit seiner Gründung
2002 hat sich CIE Automotive zu einem der spani-
schen Unternehmen mit sehr starker internationaler Präsenz entwickelt. Mit 78
Produktionsstätten auf der ganzen Welt hat der Autozulieferer und Anbieter
von Industrielösungen mit Sitz in Bilbao 2015 den Rekordumsatz seiner Unter-
nehmensgeschichte erzielt: 2,63 Milliarden Euro. Die Belegschaft von CIE Au-
tomotive besteht aus insgesamt 23.000 Mitarbeitern, davon 8.300 in Europa,
9.700 in Amerika und 5.400 in Asien, Afrika und Ozeanien. In Deutschland un-
terhält das Unternehmen mehr als 10 Standorte.
In Bezug auf Deutschland unterstreicht der Geschäftsführer von CIE Automoti-
ve, Jesús Herrera, die Ähnlichkeiten des Automobilsektors beider Länder. Nur
in der Herangehensweise an die Projekte kann er einen Unterschied erkennen.
Während Deutschland viel systematischer vorgehe, lasse Spanien größeren
Handlungsfreiraum.
Die gute Performance von CIE Automotive während der Krise sei vor allem der Diversifizierung bei Kunden, Technologien, Produk-
ten und Märkten zuzuschreiben. „Wir wollen von nichts und niemandem zu sehr abhängig sein“, erklärt Jesús Herrera. „Standorte
in vielen Märkten zu haben ist vorteilhaft, da nicht alle dem gleichen Rhythmus folgen. Während einige wachsen, können andere
schrumpfen, aber in diesen gleichzeitig präsent zu sein, gleicht unsere Erfolgsrechnung aus.“
Seit der Gründung hat CIE Automotive ins Ausland expandiert. Dabei habe vor allem die Doppelstrategie geholfen, auf der einen
Seite mit lokalen Partnern in Lateinamerika zu kooperieren, die den Eintritt wesentlich vereinfachen konnten, und auf der anderen
Seite zusätzlich Produktionsstätten aufzukaufen oder neu zu errichten, so wie in Osteuropa. Heute zählt das Unternehmen insge-
samt 59 Standorte außerhalb Spaniens.
Als wichtigen Absatzmarkt der nächsten 15 bis 20 Jahre sieht Jesús Herrera Asien – trotz der schwachen Konjunktur Chinas –, auf-
grund seines demographischen Gewichts, des Wirtschaftswachstums und der Verbesserung des Lebensstandards der Bevölke-
rung. Für den Einstieg hat CIE Automotive Indien als Standort gewählt, da das Übersetzen auf die anderen Märkte Asiens von dort
aus sicheren Erfolg verspräche. Die 2014 eingegliederte, indische Firma Mahindra diene dabei als perfekter Partner, da sie bereits
in die anderen asiatischen Länder eingestiegen ist.
„Unsere Strategie besteht seit jeher in der
Diversifizierung bei Kunden, Technologien,
Produkten undMärkten”
Internacionalización
En la actualidad
todos comenzamos a tener claro que gestionar lo que llamamos el Big Data va a ser uno de los elementos fundamen-
tales del éxito de las empresas que quieran competir en el mundo. Y fabricar no es fácil, aunque mucha gente piense que sí, y hacerlo de
manera controlada, eficiente, midiendo todas las variables en tiempo real para sacar conclusiones y poder estar cada vez más consolidados
es una de los grandes desafíos que tenemos por delante. Nosotros contamos con expertos como Dominion dentro de la casa, lo que nos
hace más sensibles y más integrales, pero toda empresa que se precie lo tendrá que hacer si quiere seguir en el mercado, sobre todo de au-
tomoción, pero no solo ahí. Esta forma de fabricar inteligentemente debe estar coordinada con la propia de nuestros clientes, los construc-
tores de vehículos, para sacar el máximo rendimiento a las capacidades de cada uno.
La revolución digital con temas como por ejemplo Big Data ya es una realidad en su sector.
¿Cómo considera que cambiará la llamada industria 4.0 la relación entre empresas como la
suya y los fabricantes de automóviles?
Jesús Herrera, Geschäftsführer CIE Automotive