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sich allen voran die Unternehmen TSK und Elecnor 2015 zu
Nutzen gemacht haben. 2015, im Jahr der akuten Ölpreiskri-
se, gab es in diesem Sektor Rekordinvestitionen mit einem
weltweiten Ausschreibungsvolumen von 300 Milliarden
Euro. Diese Investitionen werden zu einer langsamen, aber
auf längere Sicht notwendigen Umorientierung des gesam-
ten spanischen Bau- und Ingenieurwesens führen.
Ausblick auf kommende Jahre
Die Internationalisierungswelle des spanischen Bau- und Inge-
nieurssektors in den letzten Jahren, die im Nachhinein als ein-
zig richtige Überlebensstrategie angesichts eines implodieren-
den Inlandsmarktes gesehen werden kann, hat sowohl Markt-
als auch Unternehmensstrukturen nachhaltig verändert und
Spanien zu einem globalen Spieler im Baugeschäft werden las-
sen. Auf nationaler Ebene und mit den noch immer fehlenden
Investitionsimpulsen seitens der öffentlichen Hand kann noch
nicht mit einer allumfassenden Reaktivierung des Sektors ge-
rechnet werden. Es sind aber Anzeichen einer Belebung im Im-
mobilienbereich zu verzeichnen sowie eine wieder steigende
Nachfrage nach Neubauwohnungen, die das Interesse an Pro-
jekten am spanischen Markt seitens des Bausektors langsam
aber sicher wieder erwecken.
Foto: Ferrovial – Fertigstellung des Crossrail C300 Western Ring Tunnels, UK
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