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Titelthema

22

economía

HISPANO-ALEMANA

Nº 5/2016 - 1/2017

In Richtung einer neuen, digitalen Kultur

Neben dem technologischen Fortschritt beinhaltet der digi-

tale Wandel ein Umdenken auf Grundlage einer neuen Un-

ternehmenskultur, die offen für Innovationen und Marktan-

forderungen ist. Die Digitalisierung umfasst viele Automa-

tisierungsprozesse und verlangt neue Berufsprofile, die

permanent angepasst werden müssen.

Xavier Segura Mingorance, Geschäftsführer von Festo Auto-

mation, macht deutlich, dass sich die „dezentrale Intelligenz,

die Konnektivität und der kontinuierliche Datenaustausch be-

stimmter Produktionsparadigmen immer mehr verändert und

anspruchsvolle, neue Fähigkeiten erfordert“. Der Widerstand

gegen Veränderungen und die Kosten der Digitalisierung

stehen üblicherweise diesen Prozessen bremsend entge-

gen. Dies weist auf die Notwendigkeit des Umdenkens hin

und erfordert Anstrengungen in Verwaltung, Branchenor-

ganisationen und privaten Unternehmen. „Wir können Ana-

lysen nicht von wirtschaftlichen, sozialen oder geschäftli-

chen Realitäten entkoppeln: Die digitale Transformation ist

zwingend notwendig, um in einem Kontext zu bestehen,

der nur den konstanten Wandel belohnt“, folgert Ferrán

Serrano, der Leiter der Abteilung Marketing und Kommuni-

kation bei T-Systems Iberia.

Foto: Bosch - Smarthome

Quelle: Roland Berger- Digitalisierungsumfrage 2015-2016

Hauptbarrieren des digitalen Wandels in Spanien

25%

20%

15%

10%

5%

0%

Widerstand

gegen

Veränderungen

Kosten

Technik- oder

Kompetenz-

mangel

Fehlen von an

den Markt

angepassten

Angeboten

Sicherheits-

risiko

Kein

Hindernis

Rechts-

unsicherheit

Mangel an

Engagement des

Managements