E-Commerce, Blockchain,
Internet der Dinge, Big
Data, Smart Cities, Industrie 4.0
und soziale Medien sind aus
unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die neue vernetzte
Wirtschaft und Gesellschaft heißt ihr gemeinsamer Nenner.
Der digitale Wandel hat in ganz Europa Einzug gehalten. Ob-
wohl Spanien eines der Länder ist, in denen die Digitalisierung
am schnellsten voranschreitet, liegt es im Ranking dennoch
unter dem europäischen Durchschnitt. Der
Digital Economy &
Society Index
(DESI) der Europäischen Kommission aus dem
Jahr 2016 verortet Spanien auf Platz 15 unter den 28 Mitglieds-
staaten. Dieses Ergebnis resultiert aus der niedrigen Verbrei-
tung grundlegender digitaler Kenntnisse, über die gerade ein-
mal 54 Prozent der Bevölkerung verfügen. Ein Wert, der auch
deswegen aufsehenerregend ist, weil Spanien mit 90 Prozent
eine überaus hohe Quote an Smartphonebesitzern hat und
damit die Weltrangspitze anführt.
„Die Digitalisierung erreichte Spanien etwas verspätet“, er-
klärt man sich bei T-Systems Iberia die Lage. „Deutschland hat
noch immer einen deutlichen Vorsprung, vor allem in Schlüs-
selbranchen wie dem Automobilsektor. Nichtsdestotrotz sind
beide Länder Teil Europas, wodurch die Unterschiede zuneh-
mend geringer werden.“
Schweden
Dänemark
Finnland
Holland
Norwegen
Belgien
UK
Irland
Estland
Luxemburg
Deutschland
Litauen
Malta
Österreich
Frankreich
EU-28
Tschechien
Portugal
Spanien
Slovenien
Lettland
Slovakei
Ungarn
Polen
Zypern
Italien
Kroatien
Griechenland
Bulgarien
Rumänien
0,8
0,7
0,6
0,5
0,4
0,3
0,2
0,1
0
17
economía
HISPANO-ALEMANA
Nº 5/2016 - 1/2017
Quelle: Index der Digitalen Wirtschaft und Gesellschaft der Europäischen Kommission
Index Digitale Wirtschaft und Gesellschaft der Europäischen
Kommission
(gewichtete Wertung)
Foto: Salud - Bayer




