Bereich, so die Leiterin Digital von Merck Spanien, Paz Al-
varado, leistet der Fortschritt einen „Beitrag zur Vorbeu-
gung oder zur besseren Durchführung von Behandlungen.“
Innovationen für die Industrie 4.0
Herzstück allen digitalen Wandels ist die sogenannte In-
dustrie 4.0, die eine integrale Vernetzung von Produktions-
prozessen sowie das Vorhandensein digitaler Netzwerke
voraussetzt und die Produktion beschleunigt. Außerdem
ermöglicht sie den effizienten Einsatz von Ressourcen.
Maschinen, Sensoren und Software sind miteinander ver-
bunden und tauschen Daten untereinander aus, wodurch
Vorteile in der Wertschöpfungskette entstehen. Darunter
fallen die Qualitätskontrolle in Echtzeit, weniger Energie-
verbrauch und eine höhere Produktivität. Zu den europäi-
schen Pionieren der intelligenten Fabriken zählt das Elek-
tronikwerk von Siemens in Amberg, welches das Automati-
sierungssystem Simatic produziert und 75 Prozent der
Prozesse von Maschinen ausführen lässt, die untereinan-
der vernetzt sind. Die Firma gehört zu den Förderern des
Projekts AMELI 4.0, geleitet von Bosch – eine Initiative,
die ein Sensorsystem für die Industrie 4.0 entwickelt, um
Maschinen zu überwachen und Abweichungen vom Nor-
malbetrieb zu erkennen.
Die Revolution des 3D-Drucks
Zu den Eckpfeilern der Zukunftsbranche gehört auch die so
genannte additive Fertigung oder der 3D-Druck. Viele Ma-
schinenhersteller setzen auf dieses Modell, das dazu in
der Lage ist, komplexe Teile unter Verwendung herkömmli-
cher Technologien zu erzeugen. Einer davon ist die
TRUMPF-Gruppe, die 2016 ihren ersten 3D-Drucker in Spa-
nien auf den Markt gebracht hat und plant, weiter in die
Entwicklung dieser Technologie zu investieren. Diese Visi-
on teilt auch der Konzern BASF, dessen Produktportfolio ei-
ne Reihe von Materialien beinhaltet, die für die Verwen-
dung von 3D-Drucken optimal sind. Um neue Lösungen für
die groß angelegte industrielle Nutzung von 3D-Druckern
zu entwickeln, hat der multinationale Chemiekonzern seine
Zusammenarbeit mit HP verstärkt.




