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Playa de Rodiles.
Foto: Turismo Asturias,
Alfonso Suárez
Castañeras in der Gemeinde Cudillero. Von einem Parkplatz
oben auf dem Felsen führt ein ausgeschildeter Weg zum Meer
hinab. Atemberaubend ist die Kulisse der über hundert Meter in
die Tiefe stürzenden, zerklüfteten Felsen mit dem vorgelagerten,
menschenleeren weißen Sandstrand. Malerisch schlängelt sich
dieser auf 510 Metern an den Klippen entlang. Der Strand hält,
was sein Name verspricht: Die idyllische Stille wird hier nur vom
sanften Rauschen des Meeres unterbrochen. Wegen des geringen
Wellenganges ist die Playa de Silencio vor allem bei Tauchern
und Unterwasserfischern beliebt.
Playa de Rodiles: Dünen und Eukalyptuswälder
Eine weitere Strandperle ist der Strand Playa de Rodiles etwa
30 Kilometer östlich von Gijón in der Gemeinde Villaviciosa. Er
gehört zu den breitesten Sandstränden Asturiens: Bei Ebbe
umfasst er etwa 350.000 Quadratmeter. Inmitten der weitläufigen
Dünenlandschaft der Bucht Villaviciosa gelegen, bilden die saf-
tiggrünen Eukalyptuswälder, der goldgelbe Sandstrand und das
tiefblaue Atlantikwasser einen einzigartigen Farbkontrast. Der
Strand ist Teil eines Naherholungsgebietes und ebenso mit
blauer Flagge ausgezeichnet. Nahegelegene Golfplätze und kon-
stante Wellen an mehr als 250 Tagen im Jahr machen Rodiles
außerdem zumbeliebten Treffpunkt für Freunde
des Golf- und Surfsports. Direkt am
Strand befindet sich eine Surf-
station, am Flussufer ein
Campingplatz sowie kleine
Hotels, Pensionen, Bars
und Restaurants.
Playa de Gulpiyuri:
Naturdenkmal bei
Naves
Zu den Naturschön-
heiten Asturiens zählt
auch der Gulpiyuri-
Strand in der Nähe von
Llanes. Die gerade ein-
mal 50 Meter lange
Bucht mit Quarzsand
und glasklarem Was-
ser ist geologisch und
landschaftlich einzigar-
tig: Sie liegt etwa 100
Meter hinter der Atlantik-
küste und gleicht bei Flut ei-
nem landeinwärts gelegenen Salz-
wasser-Schwimmbecken, das über ei-
nen unterirdischen Kanal vom Atlantik überflutet wird. 2001
wurde der Strand zum Naturdenkmal erklärt. Er ist zu Fuß vom
nahegelegenen Strand San Antolín in Naves, einem kleinen Dorf
in der Nähe von Llanes, zu erreichen.
Die verlassene Playa Arnía
Neun Kilometer westlich der Hauptstadt Kantabriens, Santander,
zwischen Soto de la Marina und Liencres, liegt der Strand „La
Arnía“ paradiesisch und verlassen. Das Panorama des sma-
ragdblauen Wassers und des von Felsen und Steilklippen um-
gebenen Sandstrandes entschädigt für den etwas schwierigen
Zugang über einen steilen Abhang. Dieser ist vom nahegele-
genen Parkplatz zu erreichen. Oberhalb der Klippe liegt
malerisch das kleine Restaurant El Cazurro.
Playa de Ogella, am „Ufer des Meeres“
Die baskische Atlantikküste zieht sich über 176 Kilometer vom
Golf der Biskaya, am Fuss der Pyrenäen bis zur Grenze nach
Frankreich im Osten. In der östlichen Gemeinde Ispaster –
wörtlich „am Ufer des Meeres“ – liegt die naturbelassene,
ruhige Bucht und der gleichnamige Strand von Ogella. Je nach
Gezeiten variiert seine Ausdehnung, bei Ebbe leuchten die For-
mationen aus Stein, Sand und Kalk grün im Sonnenlicht. Die
vom Wind aufgepeitschten Wellen machen
den Ogella-Strand ebenso bei Surfern
beliebt. Eine kleine Straße führt
von Ispaster aus zum nahe-
gelegenen Parkplatz, zahl-
reiche Picknickplätze la-
den zum Verweilen ein,
den weiten Atlantik stets
im Blick.
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economía
HISPANO-ALEMANA
Nº 3/2014
Panorama
Playa de Ogella
Foto: Ayuntamiento de Ispaster
Playa de Arnía.
Foto: Cantur
Playa de las Catedrales.
Foto: Turismo de Galicia,
Miguel Ángel Álvarez Alperi
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