Previous Page  38 / 100 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 38 / 100 Next Page
Page Background

38

economía

HISPANO-ALEMANA

Nº 4/2017

Internacionalización

„Um an vorderster Front mitzuspielen,

müssen wir dort präsent sein, wo unsere

Hauptkunden sind“

Además del proyecto

que ustedmenciona de fabricación aditiva, en CT tenemos enmarcha proyectos de

I+D+i relacionados con el desarrollo de drones, realidad virtual y aumentada, fabricación con nuevosmateriales,

impresión 3D o las mejoras para el vehículo autónomo.

La industria europea, ymuy en especial la industria alemana, posee una excelencia inigualable para llevar al en-

torno productivo muchas de las tecnologías descubiertas por empresas estadounidenses de alta tecnología. En

gran medida esto es la Industria 4.0. Digamos que los estadounidenses inventan algo, pero los alemanes son

capaces de sacarle el máximo partido con su implementación, que evidentemente luego se vende a otros países

incluidos los Estados Unidos.

Creo que la clave para no perder la carrera frente a EE UU y China está en la educación, en la preparación de los

ingenieros en materias y tecnologías que requiere la industria, en la formación en idiomas, en la exposición a

otras culturas yenadquirir unamentalidadde formaciónymejoracontinua. Con loanterior, conseguiremospro-

fesionales conmentalidad abierta, con interés enmejorar e innovar y así, a fuego lento, se irá forjando una base

sólidaquenospermitiráganar lacarrera. Noexisteun“quick fix” quepermitaganar lacarrera si nonos tomamos

en serio algunos de estos cambios, algunos estructurales. En CT somos conscientes del reto y ponemos especial

atención en la selección de profesionales. Buscamos construir equipos transnacionales y multiculturales y, pre-

cisamente, la Cámara Alemana nos va a ayudar en este cometido.

Hace unos días, CT

Ingenieros presentó los

resultados de un proyecto de

investigación en el campo de

la fabricación aditiva,

cofinanciado por la UE, que

ofrece la perspectiva de

ahorros considerable para

piezas aeronáuticas. ¿Cómo

afronta la industria europea

los retos que plantean estas

nuevas tecnologías? ¿Cuáles

son las claves para no perder

la carrera frente a EE UU y

Asia?

CT Ingenieros entstand 1994 als Ableger von CADTECH Ibérica, dem ersten, 1988 gegründeten Unternehmenspro-

jekt seines Präsidenten und CEO Jesús Prieto. Seitdem hat sich CT zu einer der wichtigsten Firmen mit spanischer

Muttergesellschaft für Dienstleistungen in der Produktentwicklung gemausert. In dieser Sparte deckt der Betrieb

die gesamte Bandbreite ab, von der Designtechnik und der Herstellung bis hin zum Kundendienst und dem Be-

reich Forschung und Entwicklung. CT Ingenieros bietet Ingenieurdienstleistungen in der Luftfahrt, Schifffahrt, Au-

tomobilindustrie, Eisenbahnindustrie, für Industrieanlagen und in der Architektur.

Das Unternehmen ist aktuell in fünf Ländern vertreten, was Prieto folgendermaßen begründet: “Um als Partner großer Kunden an vor-

derster Front mitzuspielen, müssen wir dort vertreten sein, wo diese Kunden ihre wichtigsten Konstruktionszentren haben.” CT Ingenie-

ros ist der bevorzugte Lieferant für Ingenieurdienstleistungen der Firma Airbus; diese Tatsache, so Prieto, habe CT dazu bewegt, über die

Landesgrenzen Spaniens hinaus aktiv zu werden. Außerdem arbeite der Betrieb dauerhaft mit anderen Unternehmen zusammen, deren

fachliche Kompetenzen seine eigenen Dienstleistungen ergänzen.

Was die Konkurrenzfähigkeit des Ingenieurwesens in Spanien angeht, weist Prieto darauf hin, dass spanische Ingenieurdienstleister

bereits erfolgreich an internationalen Projekten beteiligt gewesen seien, so zum Beispiel seine Firma am Hochgeschwindigkeitszug

Medina. Spanien habe ausgezeichnete, vielseitig ausgebildete Ingenieure vorzuweisen, aber anders als in Frankreich, Deutschland

oder Italien fehle es hier an Vorzeigeunternehmen in Sektoren, die Produktentwicklung erfordern.

Nach der Aktivität der von ihm geleiteten Firma in Deutschland gefragt, berichtet Prieto, dass sie Ingenieurdienstleistungen für die

Konstruktion von Verkehrsflugzeugen in Hamburg, Bremen und Stade sowie für Hubschrauber und Flugzeuge der Luftverteidigung in

Süddeutschland liefere. In der deutschen Automobilindustrie sei CT noch nicht sehr präsent, jedoch gebe es Pläne, den

Footprint

durch Akquise zu erweitern und die Entwicklung in anderen Sektoren wie Energie oder Eisenbahn auszunutzen.

Auf die Frage hin, wie er das globalere Thema des Wettlaufs der europäischen Industrie mit den USA oder China einschätze, erklärt Prie-

to, dass der Schlüssel seiner Meinung nach in der Ausbildung liege: Um den Wettlauf nicht zu verlieren, müssten die Ingenieure für alle

von der Industrie geforderten Fachgebiete und Technologien ausgebildet werden; darüber hinaus sollten sie Fremdsprachen lernen, an-

dere Kulturen kennenlernen und sich eine Mentalität desWissensdrangs und der kontinuierlichenWeiterentwicklung aneignen.