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Kennziffern der Unternehmen mit deutschem Hintergrund in Spanien 2014

1)

Zahl der

Umsätze in

Beschäftigte

Wertschöpfung

Unternehmen

Mio. Euro

in Mio. Euro

Insgesamt

2.020

61.431

167.994

12.327

Industrie

829

33.757

72.674

6.925

Verarbeitendes Gewerbe

309

30.826

71.189

6.282

Verkehrsmittel (NACE 29, 30)

53

17.472

33.059

3.032

Chemieerzeugnisse und Arzneimittel

(NACE 20, 21)

48

5.314

10.722

1.255

Elektrische, elektronische und

optische Erzeugnisse (NACE 26, 27)

17

2.714

7.645

594

Maschinenbau (NACE 28)

38

1.349

5.252

342

Handel

728

20.675

51.254

2.743

Handel, Reparatur von Kfz (NACE 45)

53

6.737

5.442

463

Großhandel mit Lebensmitteln,

Haushaltswaren (NACE 462–464)

157

4.744

10.121

708

Einzelhandel mit Nahrungsmitteln,

Waren, Sprit, IKT (NACE 471-474)

76

4.292

15.667

636

Großhandel mit IKT, Maschinen,

sonstiger Großhandel (NACE 465-469)

353

4.053

10.816

715

Dienstleistungen

463

6.999

44.065

2.659

Lagerung und sonstige Dienste

für Verkehr (NACE 52)

73

1.972

8.321

447

Sonstige wirtschaftliche

Dienstleistungen (NACE 77-82)

56

1.278

12.033

676

Transport, Post-, Kurierdienste

(NACE 49-51,53)

29

1.102

4.167

256

Freiberufliche, wissenschaftliche,

technische Dienstleistungen (NACE 69-75) 136

982

6.753

467

IT-Dienste (NACE 62, 63)

53

895

6.704

468

Die Niederlassungen

deutscher Unternehmen in Spanien

haben als Teil der iberischen Volkswirt-

schaft die konjunkturellen Ausschläge

miterlebt. Den Aufschwung nach dem

EU-Beitritt 1986, die Hochkonjunktur-

phase bis 2008, den Einbruch in zwei

Rezessionsphasen bis 2013 und die Er-

holung seither. Ihre Zahl hat auch in

den schwierigsten Jahren der Krise ste-

tig zugenommen und überstieg 2014

erstmals die Marke von 2.000.

Über die Hälfte der Umsätze, Wert-

schöpfung und Beschäftigung der Fir-

men in mehrheitlich deutschem Besitz

in Spanien ist im Industriesektor ange-

siedelt. Sie stehen dort mit 5,4 Prozent

der spanischen Industriewertschöpfung

praktisch gleichauf mit den Firmen aus

den USA und vor Frankreich. Sehr stark

auf den Export ausgerichtet tragen sie zur wachsenden Interna-

tionalisierung Spaniens bei. Die Filialen deutscher Dax-Konzerne

und Familienunternehmen sind langfristig am Standort Spanien

interessiert, investieren ausgeprägt in F+E und bringen die Kul-

tur dualer Ausbildung mit ein. Viele sehen auf eine jahrzehnte-

lange Geschichte im Land zurück. Einige sind dem Standort

schon mehr als 100 Jahre verbunden.

Das statistische Skelett

Unternehmen mit deutschem Hintergrund haben 2014 in Spa-

nien 61,4 Mrd. Euro erlöst. Dieser Wert übertraf den Vorkrisen-

stand 2008 (55,7 Mrd. Euro) und lag um 9,1 Prozent über dem

Niveau des Jahres 2013. Die für viele spanische Unternehmen so

kritische Durststrecke zwischen 2008 und 2013 zeigt sich auch

bei ihnen in zwei, wenn auch flacheren Tälern: imWeltkrisenjahr

2009 und – ohne dabei erneut unter das Vorkrisenniveau abzu-

rutschen – im Jahr 2012. Seither entwickeln sich die Umsätze ins-

gesamt gesehen positiv. Der Anteil deutscher am Gesamtumsatz

ausländischer Filialen in Spanien betrug 13,2 Prozent , womit sie

nach den französischen Firmen (18,4 Prozent) und denen aus

den USA (13,6 Prozent) an dritter Stelle lagen.

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economía

HISPANO-ALEMANA

Nº 2/2017

1)

aufgeführt sind die umsatzstärksten Branchen Quelle: Spanisches Statistikinstitut INE

Foto: Balay