Revista/Zeitschrift 2026-03 / Cámara de Comercio Alemana para España / AHK Spanien

74 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2026 Portugal mantiene un crecimiento sólido pese a la pérdida de dinamismo La economía portuguesa mantiene una evolución positiva, aunque con un crecimiento algo más moderado de lo previsto inicialmente. La Comisión Europea revisó en mayo de 2026 a la baja su previsión de crecimiento del PIB para este año, hasta el 1,7%, frente al 2,2% estimado anteriormente, mientras que para 2027 prevé un avance del 1,8%. Aun así, Portugal seguirá creciendo por encima de la media de la Unión Europea. Tras varios años con superávit presupuestario, para 2026 se espera un ligero déficit, entre otros motivos por las ayudas concedidas a hogares y empresas afectados por los fuertes temporales de comienzos de año. sowie 19.800 aus den Ingenieurwissenschaften. Mathematik, naturwissenschaftliche Fächer sowie Informations- und Kommunikationstechnologien absolvierten 10.500 Personen. Angesichts der geringen Arbeitslosigkeit und des hohen Beschäftigungsstands stellt die Verfügbarkeit von Arbeitskräften für Arbeitgeber eine Herausforderung dar. So beziffert beispielsweise der nationale Bauverband AICCOPN den Fachkräftemangel im portugiesischen Bausektor auf etwa 60.000 bis 80.000 Personen. Laut einer weltweiten Umfrage der ManpowerGroup vom Februar 2026 haben 82% der Arbeitgeber in Portugal Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden. Unter den 41 untersuchten Ländern belegt Portugal damit Platz 5. Besonders in den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Schwerindustrie und Materialien sowie Konsumgüter und Dienstleistungen fehlt qualifiziertes Personal. Die befragten Arbeitgeber gaben an, dem Mangel vor allem mit interner Weiterbildung, Umschulung und Lohnsteigerungen zu begegnen. Arbeitslosigkeit betrifft vor allem junge Menschen Die Arbeitslosenquote belief sich laut dem portugiesischen Statistikamt INE im Juni 2026 auf 5,3%. Das ist der niedrigste Wert seit 25 Jahren. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf 5,4 Millionen. Hintergrund ist die positive wirtschaftliche Entwicklung, die vor allem durch die robuste private Nachfrage und den Anstieg der Investitionen getragen wird. Die Betrachtung nach Altersgruppen zeigt jedoch deutliche Unterschiede. Demnach ist Arbeitslosigkeit in Portugal vor allem ein Jugendphänomen. Bei den unter 25-Jährigen liegt die Quote bei 18,3%. In der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen sind hingegen nur 3,7% als arbeitslos gemeldet. Deutsche Perspektive: Portugal als Beschaffungsmarkt immer wichtiger Deutschland importierte 2025 laut Eurostat Waren im Wert von 10,8 Milliarden Euro aus Portugal, ein Plus von 12,5% gegenüber dem Vorjahr. Treiber waren vor allem mehr Kfz-Importe, aber auch eine signifikante Zunahme der Einfuhren von Maschinen und Haushaltsgeräten. Ein wichtiger Teil der Einfuhren aus Portugal ist auf die lokale Präsenz deutscher Unternehmen zurückzuführen. Laut Angaben der Deutschen Bundesbank hatten Ende 2024 insgesamt 389 deutsche Unternehmen, die eine Bilanzsumme von mindestens 3 Millionen Euro aufweisen, in Portugal investiert. Diese beschäftigten 87.000 Mitarbeitende und erzielten einen Jahresumsatz von rund 30 Milliarden Euro im Land. w Weitere Informationen unter www.gtai.de/Portugal

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