Revista/Zeitschrift 2026-03 / Cámara de Comercio Alemana para España / AHK Spanien

24 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2026 in Europa häufig über die eigenen Wettbewerbsprobleme diskutiert wird, sehen internationale Investoren den Kontinent als Plattform für Wachstum, Innovation und Stabilität.“ In diesem Umfeld, so Plociennik weiter, „bringt Deutschland eine industrielle, technologische und exportorientierte Basis von Weltrang ein. Spanien wiederum bietet eine dynamische Wirtschaft, eine strategische Position zwischen Europa und Lateinamerika, eine wachsende Attraktivität für Investitionen und ein zunehmend innovatives Unternehmensumfeld. Mit mehr als 135 Jahren ununterbrochener Präsenz in Spanien, über 2.300 Beschäftigten und mehr als 100 Filialen ist die Deutsche Bank das einzige internationale Institut, das in unserem Land alle Kompetenzen einer globalen Bank vereint: Firmenkundengeschäft, Investmentbanking, Private Banking und Vermögensverwaltung, Privatkundengeschäft sowie Asset Management.“ Bei SAP hebt Carlos Lacerda, Senior Vice President & Managing Director SAP Southern Europe, hervor, wie wichtig es war, über Jahrzehnte „ein gemeinsames Unternehmensökosystem“ aufzubauen, „in dem Kapital, Talente und Wissen die zentralen Achsen bilden – mit mehr als 1.700 deutschen Unternehmen, die in Spanien aktiv sind, und einer funktionalen Integration: deutsche Ingenieurskunst kombiniert mit spanischer Fertigungskompetenz, gemeinsame F&E-Zentren und zertifizierte iberische Zulieferer für mitteleuropäische Lieferketten“. „In diesem Bereich“, ergänzt Lacerda, „nimmt SAP eine besondere Stellung ein. Mit fast vier Jahrzehnten Präsenz in Spanien, mehr als 1.600 Beschäftigten, einem starken Partner-Ökosystem und einer branchenübergreifenden Verankerung in führenden Unternehmen nahezu aller Sektoren der spanischen Wirtschaft – von großen Handelsketten über die Energiewirtschaft bis hin zu Banken, Telekommunikation und öffentlichem Sektor – sind wir nicht nur ein Technologieanbieter, sondern ein unverzichtbarer Teil der spanischen Unternehmenslandschaft. SAP war einer der wichtigsten Motoren der Digitalisierung in Spanien und wird in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle bei der Modernisierung und der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit spielen.“ Ein weiteres Beispiel ist Stihl, dessen CEO für Spanien und Portugal, BerndHullerum,betont:„DieForschungs-undEntwicklungskompetenz des Konzerns verbindet sich mit der Marktkenntnis und der Erfahrung spanischer Fachkräfte, um effizientere, nachhaltigere und passgenaue Lösungen für so anspruchsvolle Bereiche wie Forst- und Landwirtschaft, professionellen Gartenbau oder die Pflege von Grünflächen anzubieten.“ In einer Branche, die durch Akkutechnologie, Digitalisierung und Vernetzung einen tiefgreifenden Wandel erlebt, nennt Hullerum die Erfolgsfaktoren: „Investitionen, aber auch Kooperation, Wissenstransfer und Fachkräfte mit einer soliden technischen Ausbildung. Deutschland und Spanien haben die Chance, ihre Stärken zu bündeln, um diese Entwicklung zu beschleunigen und zu einer innovativeren, wettbewerbsfähigeren und resilienteren europäischen Industrie beizutragen.“ Wir befinden uns also in einem globalen Umfeld, in dem Resilienz hoch im Kurs steht. Das Wörterbuch der Real Academia Española definiert Resilienz unter anderem als „Fähigkeit eines Lebewesens, sich an einen störenden Einfluss oder an einen widrigen Zustand oder eine widrige Lage anzupassen“ oder als „Fähigkeit eines Materials, Mechanismus oder Systems, seinen Ausgangszustand wiederzuerlangen, wenn die Störung, der es ausgesetzt war, aufgehört hat“. Aktuelle, unausweichliche Herausforderungen für die Wirtschaft, für die Politik … kurz gesagt, für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. w Foto: Deutsche Bank

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