Revista Economía Hispano-Alemana 04-2019
24 economía HISPANO - ALEMANA Nº 4/2019 Demnach gehören zu den Faktoren, die Angestellte am höchsten bewerten, vor allem die Beziehung zu den Kollegen, Teamarbeit und die Organisation des Privatlebens. Fehlende Anerkennung, Konfliktmanagement, fehlende Aufstiegsmöglichkeiten und Vergütung sind hingegen die Bereiche, in denen sich spanische Unternehmen noch verbessern müssen. An die Stelle des traditionellen Arbeitsmodells, das auf langfristig definierten Beschäftigungen mit konkreten Arbeitsplätzen und -zeiten basiert, tritt die sogenannte Gig Economy . Diese wird von Projekten und Dienstleistungen getragen, für die unabhängige Fachkräfte verantwortlich zeichnen, die ihre Arbeit in Form von unterschiedlichen Kooperationsmodellen ausführen. Externe Talente und Freelancing werden immer wichtiger, da sie die Flexibilität und Bandbreite an Fähigkeiten bieten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt gebraucht werden. Einem Bericht von Ouishare – mit Unterstützung von Malt und der Stiftung Cotec – zufolge „entfernt sich die Arbeitsorganisation immer weiter von dem in unserer kollektiven Vorstellung vorherrschenden Modell einer festen Arbeit von 9 bis 18 Uhr an einem festgelegten Ort.“ „TripAdvisor’ bei der Arbeit“ Soziale Netzwerke spielen eine fundamentale Rolle bei der Rekrutierung und beim Erkennen von Talenten und erfordern deshalb besondere Aufmerksamkeit, was das digitale Image eines Unternehmens angeht. Online- Communities wie Glassdoor oder Indeed machen es bereits möglich, dass aktuelle oder frühere Mitarbeiter ihre Arbeitserfahrung in einer Firma anonym teilen und beurteilen; dabei geben sie Auskunft über ihr Gehalt, bewerten den CEO ebenso wie das Arbeitsklima und gebenTipps,wiemansichineinemBewerbungsgespräch verhalten sollte. Für Eva Ortega, die bei Lidl für die Bewerberauswahl zuständig ist, „ergänzt der Gebrauch neuer digitaler Kanäle andere Informationswege und garantiert auf effektivere Art und Weise, dass unser Wertversprechen als Arbeitgeber eine maximale Anzahl an potenziellen Kandidaten für die verschiedenen Stellen innerhalb des Betriebs erreicht. Momentan setzen wir auf Hauptgründe gegen die Einbindung von KI in Unternehmen Quelle: PwC Mangelnde fachliche Qualifikation Nicht vorhandenes Geschäft / ROI unklar SchwierigkeitenbeiderBewältigungdesKulturwandels Mangelnde Führung bei der Initiierung Implementierungszeit / erst langfristiger ROI Skepsis gegenüber technischen Lösungen Unzureichende IT-Infrastruktur Rechtliche und regulatorische Aspekte Hohe Investitionen 5,50% 9,30% 9,50% 10,30% 10,90% 12,30% 13,10% 16,40% 19,10% Foto: Siemens
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