Revista Economía Hispano-Alemana 03-2018

49 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2018 Panorama man anhand der aus Stein geformten weißen Kreuze in der Umgebung, die an die sogenannten „percebeiros“ erinnern, wel- che im Kampf um die seltenen Krebstiere gegen das wilde Meer ums Leben gekommen sind. Doch nichts hält die Küstenfischer davon ab, den Fang der percebes fortzu- setzen, da sie neben Austern und Hummern ebenfalls zu Spaniens Delikatessen gehören und sich bei Feinschmeckern großer Beliebtheit erfreuen. Wer auf der Suche nach einem schönen Strand bei ruhiger See ist, sollte nach Laxe fahren. Für Familien mit Kleinkindern eignet sich der gleichnamige Strand ideal zum Baden und Entspannen. Von Cor- me aus nimmt man am besten die Fähre und über- quert die fjordähnliche Ría de Corme e Laxe. Die Rías sind trichterförmige Fluss- mündungen, die durch das Eindringen des Meeres tief ins Landesinnere entstehen. Man unterscheidet dabei die Rías Baixas von den Rías Altas, wobei letztere von einem steileren Küsten- verlauf gekennzeichnet sind, an de- nen sich die höchsten Klippen Europas wiederfinden. Man von Camelle Etwas südlicher von Laxe entdecken wir den win- zigen Ort Camelle. Fragt man die Bewohner nach Besonderheiten des Dorfes, werden sie vermutlich von Manfred Gnädinger erzählen. „Man“ oder auch „O Alemán“, wie er liebevoll von den Einheimischen genannt wird, war ein deutscher Auswanderer, der sich im galicischen Fischer- dorf Camelle niedergelassen und sich für ein unkonventionelles Leben an der Atlantikküste entschieden hatte. Meist sah man ihn Foto: Faro de Cabo Vilán, Turismo de Galicia Foto: Santuario da Virxe da Barca Turismo de Galicia

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