Revista/Zeitschrift 2026-02 | Cámara de Comercio Alemana para España | AHK Spanien

19 economía HISPANO - ALEMANA Nº 2/2026 KI, Automatisierung, Cybersicherheit, digitale öffentliche Dienste, E-Commerce, Banken, vernetzte Mobilität, Präzisionsmedizin: all das hängt – bei angemessener Governance – von Rechenzentren, Glasfasernetzen, Unterseekabeln, 5G-Stationen, Chips, Rechenknoten, Energiespeichersystemen, Kühlinfrastrukturen und Rahmenwerken für die Daten-Governance ab. Diese Themen wurden vor kurzem beispielsweise beim Internationalen Gipfel zur Technologischen Souveränität (Madrid) im Europäischen Parlament erörtert, bei dem führende Branchenvertreter zusammenkamen, um die externe Abhängigkeit in kritischen Bereichen zu erörtern: Materialien, Energie, Quantencomputing und Verteidigung. Die digitale Transformationsstrategie der spanischen Regierung ist in der Agenda España Digital verankert – ein strategischer Plan, der darauf abzielt, „das Produktionsmodell zu modernisieren, soziale und territoriale Ungleichheiten zu verringern und das Land an die technologische Spitze Europas zu bringen“. Die Schwerpunkte liegen auf dem umfassenden Ausbau fortschrittlicher Konnektivitätsinfrastrukturen (wie der Universalisierung von Ultrabreitband und dem Ausbau von 5G und 6G), der Stärkung der nationalen Cybersicherheit sowie der Entwicklung der Datenwirtschaft und KI auf der Grundlage eines ethischen Rahmens, der die Bürgerrechte in den Mittelpunkt stellt. Auf EU-Ebene zielt die Strategie der Digitalen Dekade Europas darauf ab, ein „souveränes, nachhaltiges und integratives Europa im technologischen Bereich» zu schaffen – mit Zielen wie der digitalen Kompetenzvermittlung für alle Bürgerinnen und Bürger, dem Aufbau sicherer und nachhaltiger digitaler Infrastrukturen (einschließlich Halbleitersouveränität, dem Ausbau von 5G/6G-Netzen und CloudComputing), der digitalen Transformation von Unternehmen sowie der technologischen Modernisierung wesentlicher öffentlicher Dienste. Vor Ort Spanien verfügt dabei über mehrere entscheidende Vorteile: seine geografische Lage zwischen Europa, Afrika und Lateinamerika, den weitreichenden Ausbau von Glasfasernetzen, die Anbindung durch Unterseekabel, verfügbare Flächen in bestimmten Regionen sowie ein großes Potenzial bei den erneuerbaren Energien. Zu den wichtigsten Knotenpunkten zählen Madrid mit seinen Technologie- und Branchenclustern, Barcelona mit Einrichtungen wie dem Barcelona Supercomputing Center sowie Aragón, wo Unternehmen wie Amazon und Amazon Web Services (AWS) Milliarden investieren. Am 21. und 22. April brachte der Gaia-X Spain Data Economy Summit mehr als 350 Fachleute und 120 Referenten zusammen und markierte den Übergang von der strategischen Phase zur operativen Umsetzung in Datenräumen. Die Schlussfolgerungen: Der Datenfluss muss besser aktiviert werden (der Wert liegt nicht in der Speicherung, sondern in der Fähigkeit, Informationen sicher und föderiert zu teilen); die Annahme seitens der Unternehmen muss gefördert und neue Ansätze für Nachhaltigkeit und Governance müssen definiert werden. Wie die Organisatoren betonten: „Es gilt, die Schaffung interoperabler Cloud, Foto: SEAT & CUPRA

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