Revista de la Cámara de Comercio Alemana para España / Zeitschrift der Deutschen Handelskammer für Spanien 03-2021
23 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2021 Im Rahmen der Vorbereitungen für das V. Unternehmerforum zum Thema Unternehmen und Nachhaltigkeit, das am 28. Oktober in Madrid stattfinden wird, hat die AHK Spanien eine spezielleUmfrage erarbeitet, die sichumdie Fragedreht, welche Rolle Nachhaltigkeitsstrategien in denMitgliedsfirmen spielen. Laut der Umfrage führen 51%der Befragten die Einführung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen in den Firmen auf Gründe zurück, die mit sozialer Verantwortung und Unternehmensethik zu tun haben, während 41%meinen, dass eher sektorspezifische und legale Regulierungen dahinterstehen. Zu den größten Herausforderungen bei der Umsetzung von derartigen Maßnahmen innerhalb der Unternehmensstrategie zählt nach Ansicht von 46% der Befragten der Mangel an qualifiziertem Personal für solche Aufgaben; 26% gaben an, das größte Problem seien das Budget und der Mangel an Ressourcen. Die Frage, ob die eingeführten Nachhaltigkeitsmaßnahmen eine positiveWirkung zeigten, bejahten mit 85% die weitaus meisten Befragten. Die wichtigsten Auswirkungen sind demnach eine stärkere Identifizierung der Mitarbeiter mit der Firma (70%), ein besseres Image in der Öffentlichkeit (66%), eine bessere Kundenbeziehung (42%) sowie bessere Geschäftsergebnisse und Ersparnisse (40%). Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die in den befragten Unterneh- men am häufigsten umgesetzt wurden, sind solche, die den Energieverbrauch senken und die Energieeffizienz sowie die Nutzung erneuerbarer Energien verbessern, einschließlich der Installation von Solarzellen (47%); Abfallmanagement und Recycling (20%); Reduzierung von Papier imBüro (20%); Maßnahmen zur Reduzierung von CO2 in Herstellungspro- zessen, Logistik und Transport, einschließlich der Suche nach nachhaltigeren Zulieferern (17%); die Nutzung von Elektroautos und/oder die Installation von Ladestationen (14%); die Reduzierung von Geschäftsreisen und Förderung einer Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln (11%) sowie weniger Verpackungen oder der Gebrauch von nachhaltigem Verpackungsmaterial (11%). w Energieeffizienz ist höchste Priorität auf demWeg zu mehr Nachhaltigkeit
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