Revista de la Cámara de Comercio Alemana para España / Zeitschrift der Deutschen Handelskammer für Spanien 03-2021

18 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2021 Auf Grundlage von Informationen der OECD trifft die Studie die Voraussage, dass sich der weltweite Rohstoffverbrauch von 89 Milliarden Tonnen im Jahr 2017 auf 167 Milliarden Tonnen im Jahr 2060 beinahe verdoppeln wird, wenn das erwartete globale Bevölkerungswachstum von 36% im selben Zeitraum vor einem Szenario der Produktion und des Konsums stattfindet, wie es aktuell in den entwickelten Ländern der Fall ist. Die Folgen für Umwelt und Gesellschaft wären irreversibel. Was Spanien angeht, so würde das Land den Schätzungen von Forética zufolge mehr als das Zweieinhalbfache seiner Fläche benötigen, um den Bedarf seiner Wirtschaft zu decken. Andernfalls würde der Umwelt schwer geschadet, und es würde auch eine starke Abhängigkeit von Importen nach sich ziehen. „Das Wirtschaftswachstum stützte sich bisher auf ein lineares Modell, bei dem wir Rohstoffe verbrauchen, die 1,75 Planeten entsprechen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass die Hälfte aller Treibhausgase, mehr als 90% des Verlusts an Artenvielfalt und Wassermangel auf den Abbau und die Bearbeitung von Rohstoffen zurückzuführen sind“, gibt Sonia Ruiz, Dozentin und Forscherin am Institut für Soziale Innovation von Esade und Gründerin von NOIMA Sustainability Strategies, zu bedenken. Lang lebe der Abfall DiesemSystem tritt nun ein neues zirkuläresModell gegenüber, das darauf abzielt, die Lebensdauer von Materialien und Ressourcen maximal zu verlängern, sodass in allen Phasen des LebenszykluseinesProduktssowenigAbfallwiemöglicherzeugt wird. Nach Meinung von Sonia Ruiz bietet das Kreislaufmodell „eine Chance für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmen mit SDG betreffenden Maßnahmen Quelle: Observatorio de los ODS (ESADE) 2017 2018 2019 20% 18% 36% 44% 40% 31% 41% 52% 47% 37% 36% 41% 52% 20% 28% 32% 42%

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