20 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2025 Ökologische Nachhaltigkeit Digitalisierung Innovation in KMU Produkte und Exporte Beschäftigung im Innovationsbereich Schutz von Innovationen Humankapital Nutzung von IKT Unternehmenskooperation im System Unternehmensinvestitionen Finanzierung und Unterstützung Attraktives Forschungssystem 55,0 137,4 121,9 118,0 117,1 109,4 93,9 90,1 82,4 75,7 67,1 62,5 Bewertung im Verhältnis zum EU-27Durchschnitt im Jahr 2025 = 100) auf die Zukunft weist der Experte darauf hin, wie wichtig es ist, technologische Innovation mit sozialer und organisatorischer Innovation zu verbinden, um Lösungen zu schaffen, die die Unternehmen nicht nur wettbewerbsfähiger machen, sondern auch zu gemeinsamem Wohlstand beitragen, der die Grundlage für eine dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bildet. In diesem Kontext der wirtschaftlichen, unternehmerischen und sozialen Entwicklung weist BBVA Research auf internationale Erfahrungen hin, die zeigen, dass Innovation nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und das Wirtschaftswachstum fördert, sondern dadurch auch ein wesentlicher Motor für das soziale Wohlergehen ist. „Unsere Untersuchungen, die sich auf Daten aus OECD-Ländern seit 1960 stützen, zeigen, dass Innovation, gemessen an den Investitionen in Forschung und Entwicklung oder an der Einbindung von Forscherinnen und Forschern in die Produktionsstruktur, zu spürbaren Verbesserungen der Produktivität, des Pro-Kopf-Einkommens und im weiteren Sinne auch zu einer besseren Lebensqualität führt – dazu zählen Faktoren wie Lebenserwartung, Freizeit oder soziale Gerechtigkeit.“ In diesem Szenario maximieren eine optimale F&E-Investitionsquote von mindestens 2% des BIP und ein Anteil von Forscherinnen und Forschern von etwa 0,75% der Gesamtbeschäftigung die positiven Auswirkungen auf das Gesamtwohlbefinden. „Heute verschiebt sich dieses optimale Niveau mit dem Einzug der digitalen Technologien und der KI nach oben, was eine Verdopplung der Investitionsanstrengungen und die Nutzung von Skaleneffekten erfordert, um ihr transformatives Potenzial voll auszuschöpfen. Für Länder wie Spanien und andere südeuropäische Volkswirtschaften ist diese Erkenntnis besonders relevant. Hätten sich die Investitionen in Innovation über einen längeren Zeitraum hinweg nahe diesem optimalen Niveau gehalten, hätte das erreichte Wohlbefinden um bis zu 15% höher gelegen.“ Es ist daher an der Zeit, über das Wunschdenken hinauszugehen und über transversale, globale Innovationen in Organisationen nachzudenken. Dies wird vom Círculo de Empresarios, einem führenden Think Tank in Spanien, der sich aus den wichtigsten Unternehmern und Führungskräften des Landes zusammensetzt, hervorgehoben. Chefökonom Christian Chase legt den Fokus auf den demografischen Aspekt: „Der Rückgang der Geburtenrate und die Alterung der Bevölkerung in vielen Industrieländern, darunter auch Spanien, werden zu einem Rückgang der Zahl der Erwerbstätigen führen, sodass größere Produktivitätssteigerungen erzielt werden müssen, um das Niveau der Produktion von Waren und Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Damit eine Wirtschaft wettbewerbsfähig sein kann, muss sie daher innovativ sein.“ Quelle: Fundación COTEC Innovationsindikatoren EU-27 Der von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) veröffentlichte Global Innovation Index stuft 133 Volkswirtschaften nach ihren Innovationsfähigkeiten und -leistungen ein. Zum vierzehnten Mal in Folge wurde die Schweiz (67,5) zum innovativsten Land der Welt gekürt, gefolgt von Schweden (64,5%), den USA (62,4%), Singapur (61,2%), Großbritannien (61%), Republik Korea (60,9 %), Finnland (59,4 %), Niederlande (58,8%), Deutschland (58,1%) und Dänemark (57,1%). Spanien belegt mit 44,9 Punkten den 28. Platz.
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