Revista / Zeitschrift 2025-02 | Cámara de Comercio Alemana para España | AHK

21 economía HISPANO - ALEMANA Nº 2/2025 mit einer Leistung von mindestens 150 kW verfügt, an denen ein Fahrzeug je nach Modell in 10-20 Minuten zu 80% aufgeladen werden kann. Wir sprechen hier von mehr als 220 öffentlich zugänglichen und frei nutzbaren ultraschnellen Ladestationen, zusammen mit etwa 400 Projekten, die derzeit umgesetzt werden. Von den etwa 100 Tankstellen befinden sich 70% auf spanischem Gebiet und 30% in Portugal.“ Darüber hinaus bietet Moeve Zugang zu einem europaweiten Netz von mehr als 90.000 Ladepunkten: „Dank unserer eigenen Infrastruktur und jener unserer Partner – Emovili, EnBW, Endesa, Ionity, Powerdot, Total Energies oder Zunder – verfügen wir über 7.500 Ladestationen in Spanien und insgesamt 90.000 in Europa. Die Nutzer von Moeve gow können all diese Stationen einfach und schnell nutzen, Tarife einsehen, ein Abonnement wählen und die Ladung per App, Bankkarte oder RFID-Karte bezahlen.“ David García Mancera, Business Development Manager Mobility, erklärt: „Bei Moeve wollen wir eine treibende Kraft des Wandels sein und setzen uns entschlossen für nachhaltige Mobilität ein. Heute ist Elektromobilität eine echte Option für nachhaltige Mobilität. In diesem Sinne nutzen wir das gesamte Potenzial unseres Netzes, um ultraschnelle Ladestationen an strategischen Standorten einzurichten und so die städtische und interurbane Mobilität der Gegenwart und Zukunft zu ermöglichen.“ Der Zukunft entgegensehen Trotz – oder gerade wegen – des geringen Elektrifizierungsgrads treiben die führenden Autohersteller in Spanien ihre Pläne weiterhin konsequent voran. So auch SEAT S.A., Hersteller der Marken CUPRA und SEAT, der seine Produktionsstätte in Martorell (Barcelona) auf die Fertigung von Elektrofahrzeugen vorbereitet. Bereits jetzt werden dort die ersten Batteriesysteme montiert – als Zwischenschritt vor dem Start der Serienproduktion. „Die Montage der Batteriesysteme in der Vorserie“, so SEAT, „kombiniert automatisierte Stationen mit manuellen Arbeitsprozessen.“ Das Unternehmen geht davon aus, dass nach Fertigstellung insgesamt 500 Fachkräfte in dem Werk beschäftigt sein werden. „2025 ist ein entscheidendes Jahr für SEAT S.A., in dem wir uns weiterhin intensiv auf den Serienstart der urbanen ElektroautoFamilie des Volkswagen-Konzerns im Jahr 2026 vorbereiten – beginnend mit dem CUPRA Raval. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Elektromobilität auf der Iberischen Halbinsel anführen. Gemeinsam mit der Volkswagen-Gruppe, PowerCo und den Partnern des Future: Fast Forward-Projekts investieren wir 10 Milliarden Euro in die Elektrifizierung Spaniens, davon 3 Milliarden in die Elektrifizierung des Werks in Martorell“, erklärt Markus Haupt, Interims-CEO von SEAT und CUPRA sowie Executive Vice President für Produktion und Logistik bei SEAT S.A.

RkJQdWJsaXNoZXIy NjIyODI=