32 economía HISPANO - ALEMANA Nº 1/2025 de operaciones debería aumentar, tanto por parte de compradores estratégicos (es decir, empresas) como por parte de compradores institucionales (por ejemplo, fondos de capital riesgo). El denominador común de la mayoría de las operaciones que figuran en nuestro listado fue que, al adquirir empresas existentes con sus recursos humanos y conocimientos técnicos, su cuota de mercado acumulada a lo largo de los años y su reputación, los respectivos compradores pudieron lograr una entrada al mercado relativamente rápida y sin grandes problemas, lo que habría sido mucho más arduo y requerido bastante más tiempo si hubieran querido crear sus propias estructuras. Con su servicio de fusiones y adquisiciones, la Cámara de Comercio Alemana para España es un experto reconocido en el área de las operaciones corporativas hispano-alemanas. Su equipo se encuentra a disposición de todas aquellas empresas con preguntas sobre adquisiciones transfronterizas, o interesadas en una solución de sucesión o en la compra o venta de compañías en Alemania o España. w Área Consultoría de Mercado / Mergers & Acquisitions Contacto: Michael Peter Tel.: +34 91 353 38 89 E-mail: michael.peter@ahk.es Grenzüberschreitende Übernahmen: Der deutsch-spanische M&A-Markt zeigt sich robust trotz der allgemeinen Unsicherheit Im spanischen M&A-Markt wurden 2024 ähnlich wie in den Vorjahren mehr Übernahmen von spanischen Unternehmen durch ausländische Investoren (Inbound) als umgekehrt (Outbound) getätigt. Portugal, die USA, Großbritannien und Frankreich führten die Anzahl der grenzüberschreitenden Transaktionen mit Spanien an, d.h. diese Länder waren die bevorzugten Ziele spanischer Firmenübernahmen bzw. aus diesen Ländern stammen die meisten ausländischen Investoren, die spanische Firmen übernahmen. Trotz der schwachen Rahmenbedingungen präsentierten sich auch die deutsch-spanische M&A-Aktivitäten im vergangenen Jahr relativ robust. Bei den erfolgten Übernahmen handelte es sich oftmals um Opportunitäten, etwa wenn ein langjähriger Geschäftspartner im Rahmen einer Nachfolge zum Verkauf angeboten wurde. Während in den letzten Jahren stets deutlich mehr Übernahmen aus Deutschland in Richtung Spanien zu beobachten waren, war das Verhältnis 2024 etwas ausgeglichener. Spanische Unternehmen nutzten vermehrt die Gelegenheit und hatten nun häufiger auch Firmen in Deutschland auf ihrem Radar. Davon zeugen diverse Firmenübernahmen in Deutschland, die zu Beginn des Jahres von spanischen Unternehmen wie etwa Puig, Europastry, Uriach, ESP Solutions, Knowmad oder Roca getätigt wurden. Gleichzeitig gab es auch Akquisitionen durch deutsche mittelständische Firmen in Spanien, wie etwa E-Hoi, Rhenus, Bechtle, Kaefer, Belectric, Wago oder Dachser, die in der ersten Jahreshälfte ihre Marktanteile in Spanien mit einer Übernahme ausgebaut haben. Auch im Sommer 2024 ging der Dealflow kontinuierlich weiter, als etwa die Übernahmen durch Holidu, Ostendorf, Deutsche Amphibolin-Werke, Syntegon, Leiber, Schmitz Cargobull oder TÜV Süd angekündigt wurden, die jeweils ein spanisches Unternehmen erwarben. Auf der anderen Seite sahen wir auch die Transaktionen von Pascoe, Teka Group, Heinlein oder Innotec, die von ihren deutschen Eigentümern verkauft wurden. Seit September wurden weitere interessante Corporate-Transaktionen veröffentlicht, wie etwa die Übernahme von Freematica durch Zvoove, der Zukauf von Wernsing in Katalonien oder der Kauf von Die Situation im Bereich der Fusionen und Übernahmen (M&A) war auch im vergangenen Jahr von hoher Ungewissheit geprägt. Die Aussichten hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung, unterbrochene Lieferketten, hohe Energiepreise sowie das hohe Zinsniveau haben zu deutlichen Bremsspuren in der Konjunktur und zu einer Rezession in einigen Volkswirtschaften wie Deutschland geführt, was sich dementsprechend dämpfend auf die M&A-Aktivitäten auswirkte. Michael Peter Director Mergers & Acquisitions
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