18 economía HISPANO - ALEMANA Nº 1/2025 18% der Wirtschaft aus, und solche, die mit dem Umweltschutz zusammenhängen, 3%“, erklärte Sánchez. Er betonte auch das Engagement für die Gewinnung von Talenten: „In den letzten sechs Jahren wurden die öffentlichen Investitionen in Bildung um 38% erhöht, mehr als 300.000 Ausbildungsplätze geschaffen und das Angebot an die Nachfrage angepasst. Dazu werden vier ‚Hubs‘ in den Bereichen Umwelt, Technologie, Luft- und Raumfahrt sowie Eisenbahn geschaffen. Die öffentlichen Ausgaben für Wissenschaft und Innovation sind um 50% gestiegen, es gibt Fortschritte bei der Cybersicherheit, und Spanien führt die europäischen Projekte für grünen Wasserstoff an – all dies neben anderen Errungenschaften, die ohne den Beitrag von Unternehmen, Arbeitnehmenden und Investoren nicht möglich gewesen wären.“ Skepsis unter Experten Ebenfalls im Januar vertraten jedoch gleich mehrere Wirtschaftswissenschaftler einen anderen Standpunkt. Daniel Lacalle kommentierte in „El Debate“, dass „die Zahlen der ausländischen Investitionen in Spanien 40% niedriger sind als im Jahr des Amtsantritts von Sánchez (2018), und das in einem Umfeld, in dem Spanien einen bevorzugten Platz für die Anziehung von Investitionen einnehmen sollte. Die Abwesenheit von Konflikten und die grundsätzlich guten Voraussetzungen Spaniens, um Investitionen zu erhalten, nutzen wir nicht aus, und es könnte noch schlimmer werden“. Lacalle wies auch darauf hin, dass die Staatsausgaben „erheblich“ gestiegen seien. Zudem verzeichneten kleine und mittlere Unternehmen einen deutlichen Rückgang: Allein im Jahr 2024 haben 8.000 Selbstständige ihre Tätigkeit im Vertriebssektor aufgegeben, und in den letzten zehn Jahren mussten 82.000 kleine Unternehmen schließen. Auch José Carlos Díez äußerte sich kritisch. In der Zeitung ABC schrieb er: „Die Durchschnittslöhne sind weniger stark gestiegen als erwartet, die Investitionsquote ist niedriger und wir haben uns vom Pro-Kopf-Einkommen der höher entwickelten Länder entfernt – nach Angaben des IWF verdienen Angestellte in Spanien fast 20% weniger Für eine wettbewerbsfähigere Wirtschaft Die AHK Spanien setzt für das Jahr 2025 den thematischen Schwerpunkt auf „Innovation und Wachstum“. Dabei stehen zentrale Botschaften im Fokus wie „die Notwendigkeit, Allianzen zwischen Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Technologiezentren und der öffentlichen Verwaltung zu stärken“. In diesem Rahmen wird ein effizientes Umfeld geschaffen, das ein Programm aus Treffen und Konferenzen umfasst. Ziel ist es, “den Dialog zu fördern, die wechselseitigen Abhängigkeiten zu analysieren und Strategien zu entwickeln, um die neuen globalen Herausforderungen zu bewältigen, sodass die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig gestärkt wird.” Foto: Siemens Quelle: World Competitiviness Center Weltrangliste der Wettbewerbsfähigkeit 40 24 2 3 4 1 9 5 6 7 8 Singapur Taiwan Hongkong Spanien Deutschland Schweiz Irland Dänemark Schweden Vereinigte Arabische Emirate Niederlande 10 Norwegen
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