Revista / Zeitschrift Economía Hispano-Alemana 2023-03

21 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2023 der Digitalisierung, der Nachhaltigkeit und des Krieges in der Ukraine stehen Unternehmen vor der Herausforderung der Nachhaltigkeit. Ob man diese Leistung erbringen will oder nicht, steht nicht zur Debatte, wenn man die geo-ökonomische Bühne mit den nordamerikanischen und asiatischen Giganten teilen möchte. Dabei stehen drei große wirtschaftliche Ziele im Fokus: dem Mangel an Arbeitskräften und qualifiziertem Personal sowie der Inflation entgegenzutreten undunsereUnternehmen bei ihrer Geschäftstätigkeit zu unterstützen. Man muss nicht gleich so weit gehen wie der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Philip Kotler („jedes Unternehmen sollte hart daran arbeiten, seine eigene Produktlinie obsolet zu machen, bevor es die Konkurrenz tut“), aber die Unternehmen des 21. Jahrhunderts müssen ihre Hausaufgaben gründlich erledigen. In diesem Zusammenhang organisierte der spanische Ratsvorsitz am 16. September den informellen Rat für Wirtschaft und Finanzen der EU (Ecofin) in Santiago de Compostela, auf dem über strategische Autonomie, wirtschaftliche Sicherheit und die Koordinierung zwischen Geld- und Steuerpolitik diskutiert wurde, „um ein nachhaltiges und gerechtes Wachstum zu erreichen“. Nadia Calviño, Erste Vizepräsidentin der Regierung, Ministerin für Wirtschaft und digitale Transformation und turnusmäßige Vorsitzende des Ecofin-Rates, betonte: „Es ist unerlässlich, dass wir unsere Wirtschaftspolitiken stärker koordinieren und Überlegungen zur strategischen Autonomie und wirtschaftlichen Sicherheit der EU in unsere Entscheidungen einbeziehen, um die aktuellen Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen und das Wachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie den zweifachen Wandel – grün und digital – weiter voranzutreiben.“ Von der Effizienz zur Resilienz Dieses notwendige, ja sogar dringende Anliegen hat die Deutsche Handelskammer für Spanien dazu bewogen, das gesamte Jahr 2023 unter das Jahresthema „Unternehmen, Europa und Wettbewerbsfähigkeit“ („Für ein wettbewerbsfähiges, resilientes und nachhaltiges Europa“) zu stellen, mit vielen verschiedenen Aktionen, um eine alles entscheidende Strategie für die Wirtschaft einzufordern. Neben aktualisierten Inhalten auf der Website haben im Rahmen der Kampagne bereits mehrere Rundtischgespräche stattgefunden: „Das Globalisierungsmodell in der Krise? – Die Herausforderungen für europäische Unternehmen“ (März), „Schlüssel zur industriellen Wettbewerbsfähigkeit: Chemie, Pharmazie und Lifesciences“ (Mai) und „Schlüssel zur industriellen Wettbewerbsfähigkeit: die Automobilindustrie“ im September (moderiert von Walther von Plettenberg, Geschäftsführer der AHK Spanien). In In Zeiten

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