Zeitschrift / Revista Economiía Hispano-Alemana 2022-03
24 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2022 > 1.000 MW 500-1.000 MW 100-500 MW 50-100 MW 10-50 MW 0-10 MW 0 MW +2 MW +174 MW +498 MW +1 MW +41 MW +37 MW +15 MW +46 MW +1.036 MW +375 MW +1.3012 MW 18 MW 1 MW 2 MW 50 MW 99 MW 1.026 MW 1.589 MW 163 MW 282 MW 406 MW 149 MW 184 MW 2.979 MW 1.307 MW 64 MW 3.018 MW 3.881 MW ≥ 3.500 MW ≥ 2.500 MW ≥ 1.500 MW ≥ 500 MW ≥ 100 MW ≥ 50 MW ≤ 50 MW AKKUMULIERTE LEISTUNG erneuerbarenWasserstoff ingroßenMengenherzustellen, nicht nur für die eigene Versorgung und die Deckung des eigenen Bedarfs, sondern auch für den Export nachNordeuropa. Zugleichdient es als Einlasstor für den Import vonWasserstoff aus Nordafrika. Spanien trägt außerdem 3,6% zur weltweiten Forschungsleistung im Bereich Wasserstoff bei und hat sich aufgrund dessen „als Hersteller und Exporteur von Technologie, Gebrauchsgütern und Ausrüstung, Anlagen und Dienstleistungen positioniert. Dadurch haben wir die Chance, in der Branche Marktführer zu werden“, bekräftigt Javier Brey, Präsident des Spanischen Wasserstoff- VerbandsAeH2. „SpanienkannnichtnurgroßeMengenherstellen, sondern diese auch zu konkurrenzfähigen Preisen liefern. Daher schätzen wir, dass 2030 der Preis für ein Kilogramm Wasserstoff zwischen einem und zwei Euro liegen wird und dass es Spanien bis 2050 unter die 15 Länder schafft, die weltweit denmeisten und günstigstenWasserstoff produzieren.“ Seinerseits beziffert Deutschland, wo sich viele führende Unternehmen für Wasserstofftechnologien befinden und es starke politische Fördermaßnahmen für deren Entwicklung gibt, seinen Bedarf an Wasserstoff für 2050 auf 630 TWh. Dieser wird nicht durch die eigene Produktion gedeckt werden können, sodass der Import von grünem Wasserstoff aus Spanien derzeit die rentabelste Lösung ist. Zweifellos werden Synergien und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen beider Länder Schlüsselfaktoren auf demWeg hin zur Entkarbonisierung und zur europäischen Energiesouveränität sein. w Installierte Photovoltaikleistung in Spanien im Jahr 2021 in Freiflächenanlagen Quelle: Übertragungsnetzbetreiber Red Eléctrica / Spanischer Photovoltaikverband (UNEF) Foto: Aldi Foto: Iberdrola
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