Revista / Zeitschrift Economía Hispano-Alemana 01-2022
28 economía HISPANO - ALEMANA Nº 1/2022 „NachderPandemiewirddie Herausforderung fürdiemeisten Organisationendarinbestehen, zueinerhybridenArbeitsweise überzugehen“ INTERVIEW MIT IÑAKI LOZANO EHLERS, CEO UND GRÜNDER VON BICG Enfoque Das aus dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hervorgegangene Unternehmen bicg mit Niederlassungen in Spanien, Deutschland, Frankreich, Italien und Mexiko konzentriert seine Tätigkeit seit mehr als 20 Jahren auf die kulturelle und digitale Transformation von Arbeitsmethoden und -umgebungen. Dabei basieren die Projekte auf wissenschaftlichen Ansätzen und tragen zur Verbesserung der Arbeitsweise in den Organisationen der Kunden bei. Ihr Gründer und CEO, Iñaki Lozano Ehlers, ein Experte für die kulturelle und digitale Transformation vonOrganisationen, leitet dieses Unternehmen mit bereits mehr als 400 abgeschlossenen Projekten, die in großen Unternehmen vor allem in Deutschland, Spanien und Lateinamerika abgewickelt wurden. Dies vor allem in den Bereichen Industrie, Automobil, Telekommunikation, Technologie, Banken, Versicherungen und Einzelhandel. Im Gespräch mit Economía Hispano-Alemana analysiert Iñaki Lozano einige der wichtigsten strukturellen und organisatorischen Veränderungen, die die Covid-19-Pandemie in den Unternehmen beschleunigt hat, darunter die weit verbreitete Einführung von Telearbeit als Maßnahme zur Eindämmung des Virus. «Jetzt, wo wir ein wenig mehr Licht am Ende des Tunnels sehen, wird die Herausforderung für die meisten Unternehmen darin bestehen, zu einer hybriden Arbeitsweise überzugehen, was eine Reihe von Veränderungen in unserer Arbeitskultur und Arbeitsweise mit sich bringt», prognostiziert der bicg-Chef. Iñaki Lozano zufolge wird dieser Wandel der Arbeitskultur zunehmend von einem integrierten Nachhaltigkeits- oder ESG-Ansatz (Environmental, Social, Governance) getragen, der Aspekte wie Führungs- und Managementfähigkeiten und die Verringerung der Umweltbelastung in den Vordergrund stellt. «Ein hybrides Arbeitsmodell muss nachhaltig sein und die Fähigkeiten des Unterneh- mens verbessern. Dafür müssen verschiedene Zahnräder ineinander greifen», sagt der Geschäftsführer von bicg. Für Iñaki Lozano hängt der Erfolg des zukünftigen Arbeitsmodells von der richtigen Abstimmung verschiedener Bereiche ab: In- formationstechnologie, Gestaltung der Arbeitsplätze, interne und externe Kommunikation und Führungsmodelle. «Unternehmen, denen es gelingt, all diese Disziplinen miteinander zu verbinden, werden einen erheblichen Vorteil haben, nicht nur in Bezug auf Kosteneinsparungen, sondern vor allem in Bezug auf die Steigerung der Produktivität, der Motivation und des Engagements ihrer Mitarbeiter», schließt er.
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