Revista de la Cámara de Comercio Alemana para España / Zeitschrift der Deutschen Handelskammer für Spanien 03-2021

44 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2021 Spanische Forscher gaben der hier neu entdeckten Gattung den Namen Homo antecessor . Inwiefern diese mit anderen Arten der Gattung Homo und letztlich mit uns verwandt sind, ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. Beeindruckend ist auch die Fundstelle „Sima de los Huesos“. Die menschlichen Knochen, die hier gefunden wurden, gehören zu rund 30 Individuen der Gattung Homo heidelbergensis. Auch wenn bei künftigen Ausgrabungen vermutlich noch viele weitere Knochen gefunden werden, handelt es sich schon heute um den größten Teil der überhaupt jemals gefundenen Überreste dieser Gattung. In Atapuerca gibt es zwei verschiedene Besichtigungsorte, die einzeln im Voraus gebucht werden müssen. Das CAYAC – Centro de Acceso a los Yacimientos – und das CAREX – Centro de Arqueología Experimental. Beide Orte liegen nicht weit voneinander entfernt und können bequem durch eine Busverbindung erreicht werden. Die Höhlenmalereien von Altamira Unser nächster Stopp ist die nördlich gelegene Höhle von Altamira. Sie ist eine der wohl eindrucksvollsten Höhlen Spaniens und ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes. Rund 30 Kilometer westlich von Santander gelegen bietet der Ort etwa 930 altsteinzeitliche Bilder. Darunter Ritzzeichnungen, Kohlezeichnungen, aber auch farbige Darstellungen sowie Bilder von Tieren. Im Jahre 1868 durch einen Zufall entdeckt, bezweifelte die Fachwelt zunächst die Echtheit der Höhlenmalereien und erkannte diese erst an, als in Südfrankreich ähnliche Darstellungen gefunden wurden. Um die Höhle selbst besichtigen zu können, brauchen die Besucher vor allem eines: Glück. Der Zugang ist extrem beschränkt, um die Qualität der ca. 14.000 Jahre alten Malereien zu schützen. Wenn Sie an einem Freitag zwischen 9.30 und 10.30 da sind, können Sie an einer Verlosung teilnehmen. Fünf glückliche Besucher dürfen dann an einer geführten halbstündigen Tour teilnehmen. Für alle anderen bietet das Museum eine sehr gute Alternative. Der große Eingangsbereich wurde originalgetreu nachgebaut und kann dort bestaunt werden. Cueva del Pindal an der kantabrischen Steilküste Die letzte Höhle, zu der Economía Sie mitnehmen möchte, ist die „Cueva del Pindal“. Der spektakuläre Ausblick auf die Natur, die Steilküsten und das Kantabrische Meer ist ein wunderbarer Abschluss unserer Reise. Die Höhle besteht aus einemVorraum, von demGänge abgehen, in denen sich verschiedene Zeichnungen, hauptsächlich von Tieren, finden und bestaunen lassen. Ein besonderes Bild ist das eines Mammuts. Auch wenn wir es uns heutzutage nicht mehr vorstellen können – in dieser Region gab es früher tatsächlich ein so kaltes Klima und auch Mammuts! NachdemHöhlenbesuchlädtdieUmgebungzueinemSpaziergang ein. Die „Iglesia de SantuMedé“ und das alte Kloster „Monasterio de Tina“ sind in jedem Fall einen Abstecher wert. Die Höhle kann mit Kindern ab sieben Jahren besucht werden und ist montags und dienstags geschlossen. Ein Besuch sollte vorher auf jeden Fall reserviert werden! w Panorama Altamira: Museo Nacional y Centro de Investigación de Altamira N-627 N-621 San Vicente de la Barquera Unquera La Franca Panes Cuevas de Altamira Santander Comillas Cabezón de la Sal Cartes Barros Arenas de Iguña Los corrales de Buelna Puente Viesgo Vargas Torrelavega Renedo de Piélagos Gaviedes Santillana del Mar A-8 A-67 A-67 N-627 N-627 A-67 A-8 N-623 N-611 r o Suances Polanco Liencres Mogro Los Corrales de Buelna Somahoz Arenas de Iguña Vargas Renedo de Piélagos Villabanez Puente Viesgo Santa Cruz de Bezana Cuevas de Altamira Cuevas del Pindal Cabezón de la Sal Comillas San Vicente de la Barquera Treceño Gaviedes Panes Unquera La Franca A-8 N-621 N-634 El Pindal: Cueva del Pindal - Museo Arqueológico de Asturias

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