Economía Hispano-Alemana 2021-01

41 economía HISPANO - ALEMANA Nº 1/2021 Sicherheit und Qualität in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen: Dafür steht TÜV Rheinland. Mit mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro zählt das vor rund 150 Jahren als „Verein zur Überwachung der Dampfkessel in den Kreisen Elberfeld und Barmen“ gegründete Unternehmen zu den weltweit führenden Prüfdienstleistern. Die Geschäftstätigkeit in Spanien geht auf das Jahr 1981 und die Gründung der TÜV Rheinland Ibér i ca, S.A. zurück. Das Dienst leistungspor t fol io umfasste zunächst die Berei che Bauüberwachung und Produktsicherheit. Mittlerweile erstreckt sich dieses auf alle fünf Geschäftsbereiche der TÜV Rheinland Group: Industrie Service & Cyber Security, Mobilität, Produkte, Academy & Life Care sowie Systeme. Dabei prüft TÜV Rheinland technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen und begleitet die Gestaltung von Projekten und Prozessen für Unternehmen. Kirsten Raapke führt seit 2014 die TÜV Rheinland Group Spain als Country Manager und bekleidet außerdem seit Oktober 2018 in der TÜV Rheinland Group den Posten des Executive Vice President Western, Central & Eastern Europe. Frau Raapke, nach rund 12 Monaten der Pandemie, die im europäischen Vergleich Spaniens Wirtschaft besonders stark betroffen hat, zeigten die deutschen Unternehmen in Spanien zuletzt in der Herbstausgabe des AHK-Wirtschaftsbarometers Anzeichen einer etwas optimistischeren Einschätzung ihrer Lage in Bezug auf Beschäftigung und Investitionen. Welches Bild vom spanischen Markt zeichnet sich für Sie vor dem Hintergrund der langsam auf Touren kommenden Impfkampagne und der bereits dritten Epidemiewelle ab? Die Herausforderungen, denen die spanische Wirtschaft gegenübersteht, sind derart groß, dass die gesamte Finanz- und Steuerpolitik bemüht werden muss, um die durch die Pandemie verursachten wirtschaftlichen und sozialen Schäden zu beheben. Als Schlüsselfaktor muss die Rückkehr zu einem stabilen Wachstum gefördert werden und es müssen die notwendigen Reformen in Angriff genommen werden, um den großen Schritt zur grünen und digitalen Transformation hin zu vollziehen. Meiner Meinung nach werden sich Branchen wie Tourismus oder Infrastrukturen, die in der spanischen Wirtschaft eine besondere Rolle spielen, am besten an diesen Prozess anpassen. Zugleich glaube ich, dass wir nicht einfach zur „alten Normalität“ zurückkehren werden, daher müssen die verschiedenen Sektoren proaktiv innovative, digitale

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