Revista Economía Hispano-Alemana 03-2020
79 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2020 El Anteproyecto de ley de impulso de la mediación Las soluciones que se van a proponer para el escenario post Covid-19 deben tener en cuenta los problemas más urgentes, pero es conveniente que no olviden que algunos de los remedios plan- teados pueden llegar a disfrutar de un recorrido fructífero a largo plazo. Este es el caso de la mediación en asuntos civiles y mercantiles, para la que ya con anterioridad a la pandemia se preveía, en el Ante- proyecto de ley de impulso de la mediación, una posición privilegiada como presupuesto procesal previo al acceso a la vía judicial, lo que se ha venido en llamar la “obligatoriedad mitigada” de la mediación: 1) Dicha “obligatoriedad mitigada” constituiría únicamente una obligación de someterse a una sesión informativa y a una sesión exploratoria del conflicto (realizables en unidad de acto) como paso previo a la interposición de la demanda en determinadas materias del Derecho privado, pero no exigiría someterse a todo un proceso de mediación ni a consensuar un acuerdo (mediación extrajudicial). 2) El citado Anteproyecto contempla asimismo la derivación obli- gatoria de la mediación por el juez o tribunal ya iniciado el proceso judicial (mediación intrajudicial). bereits einen Gesetzesentwurf vorgestellt. Demnach sollen neue Anschlusspunkte künftig versteigert werden. Das zu versteigernde Produkt wird die erzeugte elektrische Energie, die Leistung oder eine Kombination aus beidem sein. Die gebotene Variable wird der Preis in Euro pro Megawattstunde (MWh) sein. Den Zuschlag erhält dasjenige Unternehmen, das bereit ist, den Strom zum niedrigsten Preis zu produzieren. Ziel dieses Auktionsmechanismus ist eine Senkung der Strompreise. Die Gewinner der Versteigerungen sollen demnach über einen gewissen Zeitraum hinweg zunächst nicht an höheren Marktpreisen partizipieren, wenn diese über dem Zuschlagswert liegen. Dabei will die Regierung den Mindestpreis, zu demGebote abgegeben werden können, auf Null Euro festlegen. Im Grundsatz erscheint es schwer vorstellbar, dass Unternehmen bereit sein werden, kostenlosen Strom zu erzeugen. Allerdings wird dabei die Komplexität der Energiebranche unterschätzt. Vor allem vertikal integrierte Großunternehmen, die Energie erzeugen, ver- teilen und kommerzialisieren, können Verluste durch eine höhere Gewinnspanne in anderen Bereichen kompensieren. Es bleibt offen, ob in Zukunft sogar negative Strompreise denkbar sein werden, wie sie inMitteleuropa zunehmend auftreten. Die genauen Vorschriften zur Einführung dieses Versteige- rungssystems sind derzeit in Bearbeitung. Die ersten Verstei- gerungen sollen jedoch noch in diesem Jahr stattfinden. Im nächsten Jahrzehnt sollen auf diese Weise Kapazitäten von bis zu 30.000 Megawatt versteigert werden. Neue Geschäftsmodelle für größere Versorgungs- sicherheit Ein weiteres Ziel des königlichen Dekrets ist es, neue Ge- schäftsmodelle wie die Speicherung, Nachfragebündelung oder Hybridisierung zu fördern, um eine größere Versorgungs- sicherheit zu gewährleisten. Denn Erneuerbare Energien sind im Gegensatz zur Energieerzeugung durch Atom- und Kohle- kraftwerke nicht nach Belieben steuerbar. Daher spielen ins- besondere neue Speichertechnologien, die die endgültige Nutzung von Elektrizität zu einem späteren Zeitpunkt als dem Zeitpunkt ihrer Erzeugung ermöglichen, eine wichtige Rolle. Diese Entwicklungen in der Energiewende sollen außerdem gleichzeitig die Wende zu alternativen Fahrzeugantrieben in Spanien unterstützen. Durch die Förderung Erneuerbarer Energien bleibt Spanien sowohl für nationale als auch ausländische Investoren interessant, da die Wirtschaft in diesem Sektor weiter wächst. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die geplanten Maßnahmen den im Vorwort des Gesetzesdekrets vorgesehenen „sauberen, fairen, verlässlichen und wirtschaftlich konkurrenzfähigen Energieübergang“ gewährleisten werden. w Laura Canadilla Rechtsreferendarin Bereich Recht AHK Spanien D E R E C H O C I V I L La crisis sanitaria, económica y social causada por la pandemia de la Covid-19 ha tenido efectos devastadores en incontables ámbitos de nuestra vida social, política y cultural. No ha escapado a este estado de cosas la vida judicial, con el consiguiente colapso de las actuaciones procesales. ¿Puede la mediación ayudar a solucionar el colapso de la Justicia en el escenario post Covid-19?
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