Revista Economía Hispano-Alemana 04-2019
80 economía HISPANO - ALEMANA Nº 4/2019 Exorbitante Sanktionen bei den neuen Erklärungen imWege der unmittelbaren Informationsübertragung für Großunternehmen mit zentralisierter Buchhaltung im Ausland („SII“ - „Suministro Inmediato de Información“) Exorbitante Sanktionen bei neuer Informationsübertragung für Großunternehmen S T E U E R R E C H T Seit 2017 gibt es wichtige Änderungen bei den steuerlichen Pflichten der großen Unternehmen, die bisher wenig thematisiert worden sind. Bis 2016 waren diese Unternehmen verpflichtet, monatlich zwei unterschiedliche Erklärungen abzugeben: einerseits dieUmsatzsteuervoranmeldungen ( Formular 303 ), mit denen die eingegangenen und ausgestellten Rechnungen zu deklarieren sind, wobei entweder ein Betrag zu zahlen ist, wenn die Umsatzsteuer die Vorsteuer übersteigt, oder ein Betrag rückzuerstatten ist, wenn die Vorsteuer die Umsatzsteuer übersteigt. Andererseits gab es das Formular 340 , mit dem eine Aufstellung von eingegangenen und ausgestellten Rechnungen mit Angabe der relevanten Daten wie dem Nettobetrag, Rechnungsaussteller und -empfänger mit ihren Steuernummern etc. deklariert wurde. Auf diese Weise erhielt das Finanzamt nicht nur die Zusammenfassung der monatlichen Umsatzsteuer, sondern auch eine kurze Aufstellung der Rechnungen, die zuvor gebucht worden waren und als Grundlage für das Formular 303 dienten. Diese Aufstellung diente als Kontrollmechanismus zur Vermeidung grober Unstimmigkeiten zwischen den im Formular 303 deklarierten Beträgen und der realen Buchhaltung des Unternehmens. Positiver Effekt auf Cash-Flow Der große Vorteil der monatlichen Erklärun- gen liegt in der gegebenenfalls zeitnahen
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