Economia-Hispano-Alemana-02-2019
49 economía HISPANO - ALEMANA Nº 2/2019 Panorama Noch mehr Kultur gefällig? Wer noch nicht genug hat, der nimmt (nun gestärkt) die Calle Calvo Sotelo, die uns innerhalb von zehn Gehminuten von der Stadt zum Strand führt. Moderne Zeitzeugen architektonischer Kunst lassen sich hier ebenfalls entdecken, so etwa das Centro Botín. Das futuristisch anmutende Gebäude hatte bei den Santanderinos anfangs einen schweren Stand,mauserte sich jedoch zumTreffpunkt und absoluten Kulturzentrum der Stadt. Besucher können neben Kunstaus- stellungen und Konzerten auch das hauseigene Kino genießen. Ein Be- such lohnt sichallemal! Ein bisschen Fernseh- luft schnuppern Besonders sehenswert ist ne- ben dem Strand von La Mag- dalena, welcher sich auf einer Halbinsel im Nordosten der Stadt befindet, auch der wun- derschöne Palacio de la Mag- dalena. Zwischen 1909 und 1911 realisiert und für eine (für dieseZeit) astronomischeSum- me von 700.000 Peseten er- baut, diente er dem spanischen Adel als Sommerresidenz. Da verwundert es nicht, dass das be- eindruckende Bauwerk schon öfter als Drehort für Film und Fernsehen genutzt wurde. In der spanischen Er- folgsserie „Gran Hotel“ wurde der Pa- last kurzerhand zum Edelhotel umfunk- tioniert, in dem Intrigen und dubiose Machenschaften zum Alltag gehörten. DurchdieNutzungdes Palasts inwei- teren Filmen ist dieser inzwischen dem Großteil Spaniens bekannt. Übrigens: Um die enormen Kosten zu stemmen, ließen die einstigen Bauherren nichts unversucht. Ihr Einfallsreichtum ging sogar soweit, dass sie Lose der bekannten Lotería de Navidad, der Weihnachtslotterie kauften, um die Baustelle zu finanzieren – leider ohne Erfolg. Blick auf den Palacio Magdalena Foto: Ayuntamiento de Santander
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