Economia-Hispano-Alemana-02-2019

48 economía HISPANO - ALEMANA Nº 2/2019 Sind Sie erstmal in dieser wunderschönen Stadt an- gekommen, erwartet Sie eine Menge: historische Ge- bäude im Stadtzentrum, Orte der Muße an den weit- läufigen Stränden oder in den Gärten alter Kathedralen sowie regionale Spezialitäten wie d e r kantabrische Fisch. Doch wie kommt man überhaupt nach Santander? Wer nicht mit dem Auto oder dem Schiff anreist, der landet am Flughafen Severiano Ballesteros. Der Flug- hafen verdankt seinen Namen einem der bes- ten kantabrischen Gol- fer der Geschichte. Und da sich der Flughafen le- diglich ca. fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet, erreichen Sie es in nur 15 Minuten. Lust auf Sightseeing? – Aber nur mit kulinarischer Stärkung Im Stadtzentrum angekom- men, passieren wir die Plaza del Ayuntamiento, den Rat- hausplatz. Die Ursprünge des sich dort befindlichen historischen Gebäudes der Stadtverwaltung reichen bis ins Jahr 1897 zurück. Direkt dahinter befindet sich der Mercado de la Esperanza, gleich- zeitig der wichtigste Einzelhandelsort der Stadt. Der im Jahr 1904 eröffnete Markt stellt für Touristen die bequemste Möglichkeit dar, die kulinarischen Angebote Santanders zu pro- bieren. Im Markt selbst lassen sich neben frischem, regi- onalen Obst und Gemüse auch Fleisch und Käse sowie die bekanntesten Sardellen der Region probieren – die Anchoas. Panorama Meer, kilometerlange Sandstrände und Gaudí – Sie denken sicher an Katalonien oder zumindest an Barcelona?Weit gefehlt! Um genau zu sein: 700 Kilometer. Die Küstenstadt Santander in der Autonomen Region Kantabrien und ihr Umland im Norden Spaniens warten mit einer Menge Sehenswürdigkeiten und Erholungs- möglichkeiten auf. Die Küstenstadt, in der rund 170.000 Menschen wohnen, ist diegrößteStadt der Provinz undgleichzeitig ihr kulturellesundwirtschaftliches Zentrum. Günstig amMeer gelegen, lässt sie sich problemlos aus der Luft, auf dem Seeweg oder von der Autobahn aus dem Landesinneren erreichen. Unter der Regentschaft von König Alfonso XIII wusste übrigens schon der spanische Adel die Stadt zu schätzen – und machte sie kurzerhand zu seiner Sommerre- sidenz. Nicht verwunderlich, denn mit durchschnittlich 180 Sonnenstunden in den Sommermonaten lässt sich hier reichlich Vitamin D tanken. Ein Augenblick ist für immer: nächster Halt antander Michael Früh

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