Economia-Hispano-Alemana-02-2019
26 economía HISPANO - ALEMANA Nº 2/2019 „Die Fabrik der Zukunft erfordert eine andere Art der Ausbildung und neue Kenntnisse im Vergleich zur Situation vor 20 Jahren. Damit unsere Arbeitskräfte immer auf dem neuesten Stand blei- ben, müssen wir in die Weiterbildung investieren», so der Ge- schäftsführer von Schunk Ibérica, Javier García Gerpe. Eine Idee, die sich laut einer aktuellen BITKOM-Studie auf dem deutschen Markt großer Beliebtheit erfreut. Dort planen 53% der Unterneh- men, ihre Mitarbeiter im Jahr 2019 für die Industrie 4.0 auszu- bilden, verglichen mit 49% im Vorjahr. Die Überwindung dieser Diskrepanz zwischen Angebot und Nach- frage erfordert auch eine engere Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen Sektor und den Unternehmen, um die Industrieberu- fe zu fördern und die lehrplanmäßigen Inhalte an die Industrie 4.0 anzupassen, insbesondere durch die duale Berufsausbildung und ihr Kernstück „learning by doing“. Die Industrie 4.0 vor großen Herausforderungen Neben dieser Anpassung der Arbeiterschaft an die neue digi- tale Umgebung gibt es viele weitere Herausforderungen beim Ausbau von Industrie 4.0. Einer Studie des Europäischen Parla- ments zufolge wird die Industrie 4.0 nur dann erfolgreich sein, wenn sie von einer Systemstandardisierung begleitet wird, die Deutschland: Künstliche Intelligenz bringt Industrie 4.0 vielfältige Vorteile Was sind aus Sicht Ihres Unternehmens die wichtigsten Vorteile von Künstlicher Intelligenz im Kontext von Industrie 4.0? Steigerung der Produktivität Predictive Maintenance Optimierung von Produktions- und Fertigungsprozessen Steigerung der Produktqualität Bessere Skalierbarkeit Reduktion der Kosten 0% 20% 40% 60% 47% 39% 33% 25% 20% 19% Quelle: Bericht Bitkom Industrie 4.0 2019 €
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy NjIyODI=