Revista Economía Hispano-Alemana 03-2018
42 economía HISPANO - ALEMANA Nº 3/2018 Im vergangenen April haben Sie die Leitung von Bayer in Spanien übernommen und sind damit Nachfolger von Rainer Krause, der nach 37 Jahren im Dienst des Unternehmens in Rente gegangen ist. Mit einem Umsatzwachstum von 2,3% war 2017 ein sehr gutes Jahr für Bayer in der Region Iberia (Spanien und Portugal). Laut der letzten Umfrage der AHK Spanien im Januar bewerten die deutschen Firmen in Spanien die wirtschaftliche Situation insgesamt positiv – teilen Sie dieses Urteil? Was hat das Unternehmen aus der letzten Krise, die wir hier in Spanien erlebt haben, gelernt? Ich persönlich muss sagen, dass ich mich mit großer Begeisterung und Respekt der Herausforderung, gerade in diesem Moment die Region zu übernehmen, stelle. Nicht nur das politische und administrative Umfeld sind neu aufgestellt worden, sondern wir stehen auch bei Bayer am Anfang einer neuenEtappe,inderwirunsalsFirmaderLebenswissenschaften positionieren. In den letzten Jahren mussten sich der Industriesektor im Allgemeinen und insbesondere der Pharmasektor großen Herausforderungenstellen,aberzumgegenwärtigenZeitpunkt haben wir eine starke Basis und auf der Grundlage unserer Ergebnisse können wir bei Bayer über die sichtbare Erholung der Wirtschaft hinaus bereits von einer Konsolidierung des Wachstums sprechen. Trotzdem haben wir immer noch einen weiten Weg vor uns, damit sich diese Tendenzen in konkreten Verbesserungen für die Bevölkerung niederschlagen, was Gesundheit, Ernährung, Zugang zu Innovation und – warum auch nicht – eine Zunahme des Wissens und der öffentlichen Sensibilisierung für den Wert der Wissenschaft und des wissenschaftlichen Fortschritts angeht. Deshalb setzen wir bei Bayer weiterhin klar auf Investitionen, die notwendig sind, damit der Sektor weiter wachsen kann und damit wir weiterhin mit innovativen Lösungen aufwarten können, die die Bedürfnisse der Gesellschaft in den Berei- chen Gesundheit und Landwirtschaft, wo wir vertreten sind, befriedigen. Seit Bayer Monsanto erworben hat, hat sich die Tätigkeit der Firma im landwirtschaftlichen Sektor stark ausgeweitet. Worin sehen Sie die Herausforderungen und Chancen di eses Zusammenschlusses auf nationaler Ebene? Am 7. Juni hat Bayer den Prozess der Übernahme von Monsanto erfolgreich abgeschlossen und damit eine neue Etappe für die Organisation eingeläutet. Wir machen damit einen großen Schritt vorwärts, was unsere Beteiligung am Agrarsektor angeht, so dass unsere Führungsposition als innovationsgetriebene Firma der Lebenswissenschaften gestärkt wird. Wir hoffen, dadurch weiterhin einen wichtigen Mehrwert für unsere Kunden, unsere Angestellten und die Gesellschaft allgemein zu schaffen. Von jetzt an bereiten wir die effektive Integration der beiden Or- ganisationen nach dem Zusammenschluss vor. Uns ist vollkom- men bewusst, welche Verantwortung durch diese Übernahme Standort Spanien Produktionsstandort von Berlimed in Alcalá de Henares (Madrid)
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