Revista CCA 2-2018 calidad media

54 economía HISPANO-ALEMANA Nº 2/2018 BeimVertrieb vonWerkzeugmaschinen und Lasertechnik und deren passgenauem Einsatz beim Kunden kommt es entscheidend auf die Qualität der Servicemitarbeiter an. Wie verläuft die Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter in Spanien? Bildet Trumpf in Spanien selbst aus? Der Fachkräftemangel ist auch in Spanien eine wichtige Herausfor- derung. Unsere Produkte sind hochkomplex, und die Anforde- rungen an die Servicetechniker sind hoch. Auch Kandidaten mit guten Qualifikationen benötigen mindestens ein Jahr, bis sie für uns vollwertig als Servicetechniker arbeiten können. Gleichzeitig sind sie auf dem Markt gefragt und müssen durch besondere Maßnahmen an das Unternehmen gebunden werden. Wir sind daher konstant auf der Suche nach geeignetem Personal im technischen Bereich und arbeiten mit spezialisierten Perso- naldienstleistern zusammen. Seit einiger Zeit bilden wir auch selbst aus, allerdings ist dies auf Grund unserer Größe natürlich nur in einem begrenzten Maße möglich. Trumpf gilt als Vorreiter der Industrie 4.0 und investierte alleine 2016/2017 rund 320 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Welchen Ansatz der Innovationsförde- rung verfolgt Trumpf? Wie macht sich dieser im Manage- ment bemerkbar? TRUMPF verfolgt seit jeher die Strategie der Innovationsfüh- rerschaft in allen seinen Geschäftsbereichen und investiert den erwirtschafteten Gewinn in die Weiterentwicklung des Unternehmens, einen Großteil davon in die Forschung und Entwicklung. Traditionell stand dabei der Bereich der Ma- schinenentwicklung im Fokus, aber im Zuge der Digitalisierung werden die Bereiche Software und Beratung zunehmend wich- tiger. Innovation spielt sich schon längst nicht mehr in einer Abteilung ab, sondern in allen Bereichen und auf allen Ebenen. Wir verstehen uns als Innovationsgarant und das Management fördert die Kreativität und das Einbringen von Ideen aller Mitarbeiter, sei es in Produktion, Service oder Verwaltung. Über Joint Ventures verschafft sich TRUMPF außerdem Zugang zu Schüsseltechnologien und Spezialisten aus strategisch wichtigen Bereichen. Im September 2017 eröffnete Trumpf in Chicago zu De- monstrationszwecken seine erste smart factory – die erste, komplett mit digital vernetzten Produktionspro- zessen geplante Fabrik. Neben der digitalen Steuerung des gesamten Produktionsprozesses kommen hier auch Anwendungen wie beispielsweise smart glasses zum Ein- satz, auf deren Brillengläsern Bilder für Reparaturarbeiten angezeigt werden. Welche Einsichten über die Zukunft Ihres Sektors gewähren die dort gezeigten Lösungen? Die TRUMPF Smart Factory in Chicago ist weit mehr als nur ein Showroom. Kunden können hier eigene Aufträge einlasten und Teile fertigen lassen, sie können den Produktionsprozess ihrer eigenen Teile live verfolgen und haben jederzeit volle Transparenz über den Bearbeitungsstatus ihrer Teile. Mit der Smart Factory geben wir unseren Kunden eine Vision für die mögliche Zukunft ihrer eigenen Fabrik und möchten ihnen vermitteln: „Die intelligente Fabrik ist bereits jetzt eine Realität, und der richtige Zeitpunkt für Veränderung ist Hier und Jetzt.“ Die Konkurrenz kommt längst nicht mehr nur aus Spanien, sondern zunehmend auch aus den internationalen Märkten. Langfristig werden nur diejenigen überleben, die sich rechtzeitig für das neue Zeitalter rüsten. Wer einmal die Smart Factory besucht hat, wird verstehen, dass viele der aktuellen Herausforderungen in der Produktion mit einer vernetzten Fabrik gelöst werden: volle Kontrolle und Trans- parenz über den Zustand des Maschinenparks, Live-Monitoring von Teilen im Produktionsprozess, automatisierte Auftrags- abwicklung. Wer die Vorteile einmal live erlebt hat, wird nichts anderes mehr haben wollen. Fotos: Trumpf

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