Revista CCA 2-2018 calidad media

26 economía HISPANO-ALEMANA Nº 2/2018 Firmen und dem wissenschaftlich-technologischen System besteht in der Zusammenarbeit.” Auch Marieta Jiménez, Geschäftsführerin von Merck España, be- tont, wie wichtig es ist, diesen Technologietransfer zu kanalisie- ren und voranzutreiben. Der Pharmakonzern arbeitet gemein- sam mit dem Silicon-Valley-Unternehmen Palantir an der Ent- wicklung eines Werkzeugs zur Optimierung der Datenverwal- tung. „Technologie und Innovation verändern unseren Sektor stark. Der Big-Data-Bereich ist ein Beispiel dafür, wie die Indus- trie mit ihrer Hilfe mit der Verwaltung zusammenarbeiten kann, um effiziente Lösungen und Vorschläge für die Zukunft zu erar- beiten. Da draußen existiert eine Welt, die uns sehr nützlich sein kann, wenn wir sie richtig nutzen lernen“, folgert Jiménez. Synergien zwischen Firmen: Basis für Industrie 4.0 Die Betonung auf Zusammenarbeit im Lauf des Digitalisie- rungsprozesses findet sich vor allem in der Industrie 4.0 wie- der, die „dank der Integration von Informations- und Kommu- nikationstechnologien die Produktion personalisieren, die Pro- zesse schneller und billiger machen, die Time-to-Market redu- zieren und mehr Flexibilität bei der Anpassung der Produktion an eine veränderte Nachfrage bieten kann“, erläuterte bei der Eröffnung von Advanced Factories Rosa García, Präsidentin der AHK Spanien und CEO der Firma Siemens España, die ge- rade die Version 3.0 des auf der MindSphere-Cloud basieren- den Operationssystems IoT vorgestellt hat. „Wir sind vom Potenzial der Industrie 4.0 überzeugt, da sie in Sektoren wie der Automobilindustrie bereits vorbildlich spani- sche und deutsche Firmen wie Gestamp, Mercedes-Benz, SEAT oder Volkswagen miteinander verbindet“, versichert García. Herausforderungen wie fahrerlose Autos bringen im Sektor wichtige Synergien in Gang, so zum Beispiel das im letzten Jahr vereinbarte Bündnis zwischen Daimler und Bosch zur Ent- wicklung von Software und Algorithmen für den reibungslosen Betrieb dieser Technologie. Dabei wurde einerseits die Erfah- rung von Daimler im Automobilsektor genutzt, andererseits die Erfahrung von Bosch im Bereich der Hardware. Beide Firmen befinden sich unter den insgesamt 17 Teil- nehmern am Projekt Pegasus, das vom deutschen Bundes- ministerium für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufen Foto: Gestamp Titelthema

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